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Wo man sich im Saarland gegen das Coronavirus impfen lassen kann

Impfzentren : Wo man sich im Saarland gegen das Coronavirus impfen lassen kann

Bis zu 4000 Menschen sollen in den landesweit drei Impfzentren pro Tag geimpft werden können: in Saarbrücken 2000, in Saarlouis und Neunkirchen jeweils 1000.

Montags bis samstags, von 7 bis 20 Uhr, in zwei Schichten. Das aber wird nur funktionieren, wenn es nicht zu Staus kommt. Das setzt voraus, dass Termine vergeben werden und nicht jeder kommen kann, wann er will. Dies soll über ein Online-Buchungssystem sowie eine Hotline möglich sein.

Regionalverband Saarbrücken: Messehallen 1 und 2 des früheren Messegeländes, Am Schanzenberg, Saarbrücken

Foto: BeckerBredel

Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern: ehemaliger Industriekomplex Firma Braun Cartec im Industriegebiet Metzer Wiesen, Fasanenallee 30, Saarlouis

Foto: BeckerBredel

Landkreise Neunkirchen, St. Wendel und Saarpfalz-Kreis: ehemaliger Praktiker-Baumarkt/Max-Bahr-Baumarkt, Redener Straße, Neunkirchen

Foto: THW

Für die drei Impfzentren im Saarland haben die Landkreise und der Regionalverband zusätzlich die Bundeswehr um Personal gebeten – auch Sanitätspersonal, das impfen darf. Entscheidungen darüber werden nächste Woche erwartet, wie auch zu dem Amtshilfe-Antrag des Landes, die Bundeswehr möge eines ihrer bundesweit geplanten 26 Impfzentren im Nordsaarland betreiben. Als möglicher Standort dafür gilt im Fall einer Genehmigung des Antrags das St. Wendeler HIL-Werk.

Für ein Impfzentrum mit einer Kapazität von 1000 Impfungen am Tag wird kalkuliert, dass ständig 60 bis 68 Mitarbeiter im Dienst sind, darunter Leitungspersonal, Ärzte, Verwaltungs- und medizinisches Assistenzpersonal, Sanitätspersonal, Security, Reinigungskräfte und Techniker. In Saarbrücken wird das Doppelte benötigt, weil dort 2000 Impfungen pro Tag durchgeführt werden sollen. Außerdem stellt jedes Impfzentrum noch zwei mobile Impfteams. Gesucht wurden und werden zum Beispiel Medizinische Fachangestellte, Medizinisch-technische Assistenten, Pharmazeutisch-technische Assistenten, Laborassistenten, Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger, Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten.