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Wieder freie Fahrt auf der Saarbrücker Westspange

Wichtige Brücke im Saarland : Wieder freie Fahrt auf der Saarbrücker Westspange

Die Arbeiten auf der wichtigen Brücke sind beendet. Das gilt auch für zwei weitere Baumaßnahmen in Gersweiler und Burbach.

Die Stadt Saarbrücken hat die Bauarbeiten an der Westspangenbrücke beendet. Damit sie verkehrssicher bleibt, hat die Stadt sie seit Anfang April auf der östlichen Seite saniert. Baufirmen haben den Fahrbahnbelag sowie die Gehwege für Fußgänger und Radfahrer erneuert. Außerdem wurden die Geländer auf 1,30 Meter erhöht, so dass sie den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Neue Handläufe ermöglichen es, dass Rollstuhlfahrer die Brücke leichter befahren können. Die Westspange ist unter anderem eine wichtige Verbindung zwischen den Autobahnen A 620 und A 623/A 1. Sie gehört zu den am stärksten genutzten Brücken in der Stadt.

Die Bauarbeiten in der Straße „Am Sprinkshaus“ in Gersweiler zwischen der Einmündung Krughütter Straße und der Grenze zu Frankreich sind ebenfalls beendet. Die Straße und der Grenzübergang sind wieder für den motorisierten Verkehr passierbar.

Auch die Von-der-Heydt-Straße in Burbach ist wieder befahrbar. Hier wurden die Verkehrssicherheit und die Barrierefreiheit verbessert. Der Gehwegbelag wurde erneuert. Außerdem hat die Stadt Saarbrücken einen Radschutzstreifen angelegt und drei Bushaltestellen sowie die Fußgängerüberwege barrierefrei umgebaut. An den Bushaltestellen wurden Niederflur-Busbordsteine eingebaut, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Einstieg zu erleichtern. Ein Blindenleitsystem aus Rippenplatten, das sich farblich abhebt und mit Blindenstöcken ertastbar ist, hilft sehbehinderten Personen, den Zugang zum Bus zu finden. Bei den Fußgängerüberwegen kommen künftig teilabgesenkte Bordsteine und ein Blindenleitsystem zum Einsatz, um seh- und mobilitätsbehinderten Menschen das Überqueren der Straße zu erleichtern.

Für die Arbeiten hat die Stadt eine finanzielle Förderung vom Bund im Rahmen des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes erhalten. Die Gesamtkosten für alle drei Maßnahmen liegen bei etwa 3,7 Millionen Euro, teilt die Stadtpressestelle mit.