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Kommentar
Wichtige Kämpfer gegen die Armut

Die Stadt kann froh sein, dass es die Gemeinwesenprojekte gibt. Sie sind der Garant dafür, dass sich trotz großer Probleme die Menschen mit ihrem Stadtteil identifizieren. Bestes Beispiel ist die Pädagogisch-Soziale Aktionsgemeinschaft (Pädsak).

Mit großem Engagement hat sie es zudem geschafft, dass die Integration der Flüchtlinge bisher problemlos verlief.  Eins ist aber fatal für die „Wackenberger“: Dass Hartz-IV-Empfänger aus ihrem Stadtteil vertrieben werden, wie die Pädsak sagt, weil der Regionalverband Maximalwerte für die Miete festgelegt hat und selbst manche Wohnungen der Siedlungsgesellschaft zu teuer sind. Aufgrund dieser Werte entscheidet das Jobcenter, ob eine Wohnung „angemessen“ ist. Es darf aber nicht so weit kommen, dass arme Familien auch noch einen Teil für die Miete abzweigen oder gar wegziehen müssen. Also sollte der Regionalverband dringend seine Miet-Richtwerte überprüfen.