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Borreliose
Weniger Fälle von Borreliose im Regionalverband

Zecken übertragen durch ihre Bisse Borreliose. Betroffene leiden oft Jahre unter der Krankheit.
Zecken übertragen durch ihre Bisse Borreliose. Betroffene leiden oft Jahre unter der Krankheit. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Saarbrücken. Im vergangenen Jahr sind dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes 51 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Das teilte der Regionalverband auf Anfrage unserer Zeitung mit. Im Vorjahr waren es den Angaben zufolge 71 Fälle. In den Jahren 2015 und 2014 wurden 65 und 61 Infektionen registriert. Einen Ausreißer in der Statistit stellt das Jahr 2013 dar. Damals wurden im Regionalverband 111 Fälle von Borreliose bekannt. Von Jörg Wingertszahn

Im vergangenen Jahr sind dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes 51 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Das teilte der Regionalverband auf Anfrage unserer Zeitung mit. Im Vorjahr waren es den Angaben zufolge 71 Fälle. In den Jahren 2015 und 2014 wurden 65 und 61 Infektionen registriert. Einen Ausreißer in der Statistit stellt das Jahr 2013 dar. Damals wurden im Regionalverband 111 Fälle von Borreliose bekannt.


Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die in Einzelfällen zu bleibenden Entzündungen von Gehirn und Rückenmark führen kann. Die Lyme-Borreliose ist in Deutschland nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Die Erreger sind Bakterien, die als Borrelia bezeichnet werden.  Betroffen sein können  verschiedene Organe wie zum Beispiel Haut, Gelenke, Herz, Augen oder das Nervensystem. Das Saarland hat im Sommer 2011 eine entsprechende Meldepflicht eingeführt.