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Weihnachtsmarkt Alt-Saarbrücken zieht vom Schloss in den DFG um.

Glühwein und Lichterglanz : Ein ziemlich guter Plan B

Diese Woche mussten wir schonmal über Weihnachten reden. Konkret: über den Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt, der seit Jahrzehnten am ersten Adventwochenende am Schloss stattfindet. Es gibt Menschen, die den Markt auch liebevoll „das große Geschiebe“ nennen, weil man zu bestimmte Zeiten Teil einer großen Menschenwelle wird, die durch die Gassen wogt.

Da bisher nicht bestätigt wurde, dass das Corona-Virus durch Glühwein getötet oder zumindest abgelenkt werden kann, ist klar: Solche  Märkte können wir in diesem Jahr knicken. Aber die Kreativen in der Stadtverwaltung kamen auf die Idee, stattdessen den Deutsch-Französischen Garten am ersten Adventwochenende zur „vorweihnachtliche Erlebniswelt mit leuchtenden Ständen“ zu machen. Plan B also.

Das passt ganz gut. Denn eigentlich war Weihnachten selbst in Gottes großem Plan gar nicht vorgesehen. Plan A, also dass alles gut ist und gut bleibt nach der Erschaffung der Welt, ging aber schief. Also trat Plan B in Kraft: Gott schickte seinen Sohn zu den Menschen, um sie zu erlösen. Weihnachten eben. Der Gedanke ist nicht von mir. Der Dechant des Dekanats Saarbrücken, Benedikt Welter, hat das mal so formuliert. Und der kennt sich aus.