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Von wegen nicht an Politik interessiert

Leserbrief : Von wegen nicht an Politik interessiert

Zum Bericht „Die Jugend hätte im Rathaus Großes vor“, SZ vom 2. April

Toll, was die angeblich (und fälschlich so beschuldigten) politisch desinteressierten jungen Menschen vorschlagen: mehr Kulturangebote organisieren, Aufbau von Event-Zentren, Vermittlung von Grundlagen und Möglichkeiten der „Königsdisziplin der Politik“ (d.h. der Kommunalpolitik) in den Schulen, kostenloser ÖPNV für Schüler usw. Da kann man nur fragen, warum die  im Vergleich zu den jungen Menschen  „verschnarcht“  wirkende Politik-Kaste nicht selbst auf derartige Ideen kommt – und sie auch umsetzt, wozu sie ja schließlich gewählt und „an der Macht“ ist. Ich schäme mich für meine (ältere) Generation und bin stolz, dass sich die Jungen anschicken, es besser zu machen. Ich kann ihnen nur (ernsthaft und ohne jede Ironie) zurufen: „Ran an die Aufgaben, ran an die Macht und an die Ämter, damit es besser wird.“