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Vom richtigen Umgang mit Dating-Portalen

Saarbrücken. Wer sich online auf Partnersuche begibt, sollte eines wissen. Die Verbraucherzentrale hilft weiter.

Die Partnersuche über Partnervermittlungen oder Singlebörsen ist inzwischen so normal wie das Kennenlernen am Arbeitsplatz oder auf einer Party. Doch was so praktisch daher kommt, hat seine Tücken. Für viele Menschen endet die Suche nach dem Traumpartner oder der Traumpartnerin im Rechnungsfrust.


Mit verschiedenen Tipps der Verbraucherzentrale tappen Partnersuchende nicht in die Falle: Vorsicht bei kostenloser Mitgliedschaft und Testangeboten: Kostenfreie Mitgliedschaften bei Partnervermittlungen ermöglichen in der Regel keinen Austausch mit anderen Partnersuchenden und sind daher ohne Nutzen für den Verbraucher. Auch bei Testangeboten wie „ein Euro für 14 Tage“ sollten Verbraucher vorsichtig sein. Diese Verträge verlängern sich nach Ablauf der Testphase oft in teure Mitgliedschaften.

Je länger die Laufzeit eines Vertrags, desto günstiger der monatliche Beitrag. Gefällt das Angebot allerdings nach kurzer Zeit nicht mehr, sind Verbraucher bei Single-Portalen an die Laufzeit gebunden und bei Partnervermittlungen müssen sie sich voraussichtlich über das Recht zur außerordentlichen Kündigung streiten. Wer eine kurze Laufzeit wählt, kann ohne großes finanzielles Risiko sehen, ob ein Angebot den Vorstellungen entspricht.

Bei automatischen Vertragsverlängerungen empfiehlt sich eine rechtzeitige Kündigung per Einwurf-Einschreiben – am besten bald nach Vertragsabschluss. Das Kündigungsschreiben muss bis zum Kündigungstermin beim Anbieter eingegangen sein. Einige Anbieter verlangen eine Bezahlung vorab für die gesamte Laufzeit oder eine hohe Anzahlung. Eine monatliche Zahlweise ist selbst bei etwas höheren Kosten besser, denn Verbraucher müssen ihrem Geld im Streitfall nicht hinterherlaufen.Wurde ein Vertrag online oder in der Wohnung des Verbrauchers geschlossen, kann er innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss widerrufen werden..

Das „Valentinstag-Special“ der Verbraucherzentrale Saarland: Am Mittwoch,  14. Februar, kann man sich von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer (0681) 500 89 35 kostenfrei zu diesem Thema informieren.