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Afrikanische Filmtage
Filmtage zeigen die künstlerische Vielfalt Afrikas

St. Johann. Von heute,  29. November, bis 3. Dezember sind im Kino achteinhalb, Nauwieserstraße 19, die 18. Afrikanischen Filmtage. Vier Filme und zwei Vorträge stellen das aktuelle Filmschaffen der anglophonen und frankophonen Länder Afrikas vor, zudem führen Regisseure und Filmexperten in die Kinokulturen des Kontinents ein. red

Eröffnet werden die Filmtage heute, Donnerstag, 29. November, um 19 Uhr mit dem Film „T-Junction“ aus Tansania.


Filme, Vorträge, Begegnungen und Diskussionen ermöglichen eine multiperspektivische Auseinandersetzung mit künstlerischen Sichtweisen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und persönlichen Erfahrungen. Für Studierende werden darüber hinaus begleitende Lehrveranstaltungen und Workshops an der Universität des Saarlandes und der Hochschule der Bildenden Künste Saar angeboten.

Die Afrikanischen Filmtage sind eine Kooperationsveranstaltung der Universität des Saarlandes (Frankreichzentrum und Fachrichtung Romanistik/Interkulturelle Kommunikation), der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Experimental Media Lab, dem Kino achteinhalb, der Universität Bayreuth, dem Verein Haus Afrika,  dem Institut français Saarbrücken und der Stiftung Demokratie Saarland.



Vortrags-Programm: 1. Dezember, 17 Uhr: „Penser les films marocains par des réalisatrices dans un rapport Nord-Sud“, Haus Afrika, Großherzog-Friedrich-Str. 37, Saarbrücken, Referentin: Patricia Caillé, Université de Strasbourg.
Filme von Regisseurinnen stehen im Zentrum dieses Vortrags. Patricia Caillé analysiert deren Rezeption in Europa und stellt die Frage nach möglichen Faktoren für die unterschiedliche Aufnahme und Verbreitung im Norden (Europa) und im Süden (Afrika). Welche Filme von Filmemacherinnen finden einen Verleih in Europa, werden für die großen Festivals ausgewählt, werden positiv aufgenommen und breit rezipiert – und warum?
Patricia Caillé ist Dozentin am Centre de Recherche sur les Médiations der Universität Straßburg. Sie hat zahlreiche Aufsätze in Buchpublikationen und wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften zum maghrebinischen Film veröffentlicht.

Um Anmeldung wird gebeten bei Stiftung Demokratie Saarland,  https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/vortraege/vortragsreihe/vortrag/article/nigerianisches-hollywood/