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Versuchter Totschlag: Franzose (67) kommt in Saarbrücken ins Gefängnis

Versuchter Totschlag in Rilchingen-Hanweiler : Nach Messerattacke buchtet Polizei Franzosen (67) ein

Mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit entdecken Fahnder einen mutmaßlichen Täter nahe der Grenze. Jetzt sitzt er in Saarbrücken im Knast.

Fahndungserfolg der französischen und saarländischen Polizei: Ein mit europäischem Haftbefehl gesuchter Mann ist gefasst und am Mittwoch (30. Januar) deutschen Behörden überstellt worden , der in Rilchingen-Hanweiler sein Opfer niedergestochen und schwer verletzt haben soll.

Streit in Spielothek eskaliert

Nach Angaben eines Sprechers des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken soll der Franzose in einer Spielothek mit Landsleuten gestritten haben. Dabei versetzte er einem 24-Jährigen dermaßen schwere Verletzungen, dass dieser notoperiert werden musste. Anschließend flüchtete der Angreifer. Die Bluttat hatte sich bereits am 24. Juni vergangenen Jahres zugetragen.

Zielfahnder spüren ihn in Lothringen auf

Die Ermittler an der Saar schalteten ihre Kollegen in Lothringen ein. Zielfahnder fanden im November heraus, dass sich der Gesuchte im Raum Saargemünd aufhalten soll. Bereits im Oktober hatte die Saarbrücker Staatsanwaltschaft den grenzüberschreitenden Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen.

Festnahme bei Saargemünd

Erst nach Jahreswechsel kamen die französischen Behörden dem 67-Jährigen auf die Schliche und nahmen ihm am 17. Januar in Neufgranges (Neuscheuern) bei Saargemünd fest. Jetzt übergaben sie den Gefassten am Saarbrücker Grenzübergang Goldene Bremm der saarländischen Polizei. Nun sitzt er in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess.