Unfall auf Stadtautobahn: Biker stirbt in Klinik

Tragisch zugespitzt : Unfall auf Saarbrücker Stadtautobahn: Motorradfahrer (33) stirbt in Klinik

Der Fußgänger, der in der Nacht auf Freitag (25. August 2017) einen Unfall auf der A 620 verursacht hat, schwebt weiter in Lebensgefahr. Hingegen erlag der Völklinger, der ihn mit seinem Motorrad erfasst hat, seinen Verletzungen.

Die Verletzungen, die ein Mann bei einer fatalen Begegnung mit einem Fußgänger auf der Saarbrücker Stadtautobahn erlitten hat, waren offensichtlich gravierender, als anfangs angenommen. Denn ein Motorradfahrer starb am Freitag im Krankenhaus. Das meldet ein Sprecher der Polizeiinspektion in Alt-Saarbrücken auf SZ-Nachfrage. Indes steht das Leben des mutmaßlichen Verantwortlichen weiter auf der Kippe. Er liegt zurzeit auf der Intensivstation der Universitätsklinik in Homburg.

Über die Autobahn spaziert

Was war nach Aussage der Ermittler passiert? Gegen 1.20 Uhr war der 19-Jährige zu Fuß auf der A 620 nahe der Westspange unterwegs. Just zu jenem Zeitpunkt näherte sich der Motorradfahrer und erfasste den jungen Saarbrücker. Dabei stürzte der 33 Jahre alte Völklinger mit seinem motorisierten Zweirad und erlitt schwere Verletzungen. Er kam ins Krankenhaus auf den Winterberg in der Landeshauptstadt.

Externer Gutachter eingeschaltet

Noch in der Nacht war den Ermittlern klar, dass der Fußgänger lebensgefährlich verletzt worden war. An seiner Situation hat sich auch knapp ein Tag nach dem Zwischenfall nichts geändert. Indes muss sich die Lage für den Motorradfahrer dramatisch verschlechtert haben, so dass er den Unfall nicht überstand.

Mittlerweile schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein und beauftragte einen externen Gutachter damit, die Ursache für das Unglück herauszubekommen. Die Autobahn in Richtung Völklingen blieb während der Aufräumarbeiten an der besagten Passage drei Stunden gesperrt.