Über 2300 neue Studenten an der Saar-Uni zum Semesterbeginn

Start des Wintersemesters : Mehr Studienanfänger an der Saar-Uni

Die Erstsemesterzahlen seien ein großer Erfolg für die Saar-Uni, teilt Präsident Manfred Schmitt mit. Die Gesamtzahl der Studierenden geht jedoch weiter zurück.

Zum heute beginnenden Wintersemester an der Universität des Saarlandes haben sich etwas mehr als 2300 Studenten neu eingeschrieben. Dies sei eine leichte Steigerung gegenüber den Erstsemesterzahlen vor einem Jahr, wie die Uni mitteilte. Damals waren etwas weniger als 2300 Studenten neu eingeschrieben. Uni-Präsident Manfred Schmitt wertet die neuen Erstsemesterzahlen trotz der bundesweit rückläufigen Bevölkerungszahlen als „großen Erfolg“.

Es belege die Attraktivität und Leistungsstärke der Universität. Für ein Studium an der Saar-Uni entschieden sich nicht nur viele Abiturienten aus der Region (49 Prozent), sondern auch zahlreiche nationale sowie internationale Studierende (19,7 Prozent), so Schmitt. Insgesamt seien derzeit sogar knapp 3200 internationale Studierende eingeschrieben und damit rund 200 mehr als zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt. Mit diesem hohen Anteil ausländischer Studierender liege die Saar-Uni deutlich über dem Bundesschnitt (rund 13 Prozent).

Die Gesamtzahl der Studierenden an der Saar-Uni geht jedoch weiter zurück. Aktuell seien insgesamt 16 174 Studierende eingeschrieben. Im Vorjahr waren es zur gleichen Zeit 16 238. Allerdings seien erfahrungsgemäß noch weitere Immatrikulationen zu erwarten, erklärt die Uni. Im Wintersemester 2010/11 waren noch 17 639 Studenten an der Saar-Uni eingeschrieben.

Bei den Erstsemester-Studierenden besonders beliebt sind weiterhin die Studienfächer Medizin (265 Erstsemester), Rechtswissenschaft (257), Betriebswirtschaftslehre (195) und Psychologie (153) sowie Informatik (134), Cybersicherheit (96) und der neue Studiengang „Data Science and Artificial Intelligence“ (83). Auch die Studiengänge Wirtschaft und Recht (104), Chemie (101) sowie die biowissenschaftlichen Studiengänge (114) und die Lehramtsstudienfächer (327) seien nach wie vor besonders gefragt, teilte die Uni mit.

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