Über 2000 Läufer am Start in Saarbrücken: Firmenlauf mit Party

Firmenlauf : Eine große Party mit Schweiß und Musik

Der neue Saarbrücker Firmenlauf von Organisator Ralf Niedermeier war ein voller Erfolg. 2026 Läuferinnen und Läufer waren am Start.

Es waren genau 2026 Läuferinnen und Läufer am Mittwochabend beim Saarbrücker Firmenlauf am Start, die dann den Leinpfad in ein buntes Wimmelbild verwandelten. Der „neue Firmenlauf“ von Organisator Ralf Niedermeier, einem erfahrenen Saarbrücker Sportorganisator, der 2005 im Saarland den ersten Firmenlauf überhaupt ausrichtete, wurde gut angenommen – und das nur wenige Wochen nach dem Firmenlauf eines Konkurrenzanbieters. Saarbrückens designierter neuer Oberbürgermeister Uwe Conrad meinte dazu nur lapidar: „Man sieht, Saarbrücken verträgt durchaus zwei Firmenläufe.“

Und genau so sah es aus. Ein buntes Teilnehmerfeld erfreute sich an der 5,8 Kilometer langen Strecke entlang der Saar, nutzte nach dem Start am Staatstheater den Leinpfad bis zur Römerbrücke, wechselte dann das Ufer und rannte über den Leinpfad am linken Saarufer zurück in die Innenstadt, wo der Zieleinlauf spektakulär im großen Saal der Congresshalle zelebriert wurde.

Prominente Mitläufer gab es. Landtagspräsident Stephan Toscani kam mit einem eigenen Team des Landtags und trat gegen Ministerpräsident Tobias Hans und sein „Team Staatskanzlei“ an. Conrad auf die Frage, warum er nicht mitlaufe: „Einer muss ja den Startschuss geben.“ Das tat er mit einer Pistole und schickte am Staatstheater die 2026 Läuferinnen und Läufer los.

Die sportlich Ambitionierten reihten sich vorne ein, die Freizeitläufer hinten. „Um den Sieg geht es hier aber gar nicht, sondern um die Gemeinschaft und den Spaß“, sagte Niedermeier, der dafür Musiker und DJs engagierte sowie ein Diskoboot auf die Saar und Sambatrommler an die Bismarckbrücke schickte, um den Aktiven einzuheizen. In der Congresshalle endete dann alles in einer schönen Party für die Teams aus 192 angemeldeten Betrieben.

Vor allem der Leinpfad diente als Laufstrecke. Foto: BeckerBredel

Polizei und Rotes Kreuz sorgten für Sicherheit, Verkehrsbehinderungen gab es fast keine, als Laufstrecke diente fast nur der Leinpfad. Lediglich die Radfahrer mussten weichen – die meisten hatten Verständnis.

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