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Tischtennis
Tischtennis-Spieler des FCS II peilen Tabellenführung an

Saarbrücken. Die Tischtennisspieler vom 1. FC Saarbrücken II peilen in der 2. Bundesliga an diesem Samstag die Tabellenführung an. Gewinnt der FCS II sein Heimspiel um 14.30 Uhr in der Hermann Neuberger Sportschule gegen den TTC Bad Hamm, überwintern die Saarbrücker an der Tabellenspitze. Allerdings tritt Saarbrücken ersatzgeschwächt an. Weil sich der Russe Andrej Semenov bei einem Platzierungsturnier in seiner Heimat für die Nationalmannschaft empfehlen will, muss bei den Blau-Schwarzen Trainer Wang Zhi an die Platte. „Er hat ja in der letzten Saison oft aushelfen müssen, aber leider alle Spiele verloren. Das will er nicht auf sich sitzen lassen. Er steht voll im Training und will unbedingt gewinnen“, sagt FCS-Betreuer Nicolas Barrois und muss schmunzeln. Auch ohne Semenov wollen die Saarbrücker auf Sieg spielen. „Das Saisonziel war der Klassenerhalt, jetzt können die Jungs sogar um die Meisterschaft spielen. Die Chance, aus eigener Kraft Herbstmeister zu werden, ist eine große Motivation“, sagt Barrois. Von Mirko Reuther

Die Tischtennisspieler vom 1. FC Saarbrücken II peilen in der 2. Bundesliga an diesem Samstag die Tabellenführung an. Gewinnt der FCS II sein Heimspiel um 14.30 Uhr in der Hermann Neuberger Sportschule gegen den TTC Bad Hamm, überwintern die Saarbrücker an der Tabellenspitze. Allerdings tritt Saarbrücken ersatzgeschwächt an. Weil sich der Russe Andrej Semenov bei einem Platzierungsturnier in seiner Heimat für die Nationalmannschaft empfehlen will, muss bei den Blau-Schwarzen Trainer Wang Zhi an die Platte. „Er hat ja in der letzten Saison oft aushelfen müssen, aber leider alle Spiele verloren. Das will er nicht auf sich sitzen lassen. Er steht voll im Training und will unbedingt gewinnen“, sagt FCS-Betreuer Nicolas Barrois und muss schmunzeln. Auch ohne Semenov wollen die Saarbrücker auf Sieg spielen. „Das Saisonziel war der Klassenerhalt, jetzt können die Jungs sogar um die Meisterschaft spielen. Die Chance, aus eigener Kraft Herbstmeister zu werden, ist  eine große Motivation“, sagt Barrois.


Der FCS ist in blendender Verfassung und gewann am letzten Spieltag mit 6:2 beim TTC Jülich. Fünf der sechs Siege gingen glatt in drei Sätzen über die Bühne. Lediglich Semenov verlor ein Einzel. Den zweiten Punkt gab das Saarbrücker Doppel um Tomas Polansky und Dennis Klein knapp in fünf Sätzen ab. Gegen den Tabellensiebten Bad Hamm wird die Aufgabe insbesondere für das vordere Paarkreuz der Saarbrücker ungleich schwerer. Die FCS-Spieler Tomas Polansky und Deni Kozul treffen auf Bad Hamms Spitzenspieler Damien Eloi. Die ehemalige Nummer 16 der Welt wurde zwei Mal Mannschaftseuropameister mit Frankreich. Eloi hat in dieser Saison erst ein Spiel verloren. Demgegenüber stehen zwölf Siege. „Er ist der stärkste Spieler der Liga“, sagt Barrois. Eloi ist die Konstante in der Mannschaft der Westfalen. Denn darüber, wer die anderen drei Gästespieler sind, herrscht Rätselraten.

Bad Hamm rotiert auf den Positionen zwei bis vier mit den Japanern Yukija Uda und Koyo Kanamitsu sowie der Deutschen Gerrit Engemann, Hermann Mühlbach, Henning Zeptner und Bernd Ahrens. Während die Japaner und Engemann positive oder ausgeglichene Einzelbilanzen vorweisen, sind die Bilanzen von Mühlbach (3:4), Zeptner (3:6) und Ahrens (0:4) negativ. Entsprechend unterschiedlich lesen sich auch die Saisonergebnisse der Westfalen. Spitzenreiter TTC Bad Homburg trotzte Bad Hamm ein Unentschieden ab (5:5). Gegen den Drittletzten Borussia Dortmund setzte es eine Niederlage (4:6). Wie schwer die Aufgabe für den FCS wird, hängt also auch davon ab, wie der Gegner antritt.