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Willi-Graf-Ufer
Stadt geht stärker gegen Falschparker vor

Obwohl am Willi-Graf-Ufer absolutes Halteverbot herrscht, haben Autofahrer die Fahrbahn in der Vergangenheit immer wieder zugeparkt.
Obwohl am Willi-Graf-Ufer absolutes Halteverbot herrscht, haben Autofahrer die Fahrbahn in der Vergangenheit immer wieder zugeparkt. FOTO: Thomas Fläschner/ADFC
Saarbrücken. Nach zahlreichen Beschwerden gibt es am Willi-Graf-Ufer strengere Kontrollen. red

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat nach mehreren Beschwerden die Zahl der Parkkontrollen am Willi-Graf-Ufer erhöht. Unter anderem hatten sich im Frühjahr der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und das Saarbrücker Radelkollektiv darüber beklagt, dass Falschparker die Radwege behindern.


Seit Jahresbeginn hat die städtische Verkehrsüberwachung bei 15 Kontrollgängen mehr als 100 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Hinzu kommen mehr als 40 Privatanzeigen allein in den letzten sechs Wochen. Am Willi-Graf-Ufer herrscht auf der gesamten öffentlichen Fahrbahn ein absolutes Halteverbot. Das sei aus Sicherheitsgründen auch zwingend notwendig, erklärt die Stadt. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr müsse dort jederzeit gewährleistet sein. Jedoch seien oft die Feuerwehr-Aufstellflächen von Falschparkern blockiert.

Lediglich an wenigen Stellen, wie in Tiefgaragen und auf den Stellplätzen davor, dürfen Anlieger und berechtigte Besucher parken. Nur außerhalb der Flächen, die nicht mit einem Halteverbot oder einer entsprechenden Markierung gekennzeichnet sind, ist das Parken erlaubt.



Neben den verstärkten Kontrollen, die die städtische Verkehrsüberwachung angeordnet hat, werden auch die Zufahrtsberechtigungen wieder verstärkt kontrolliert, erklärt die Stadt.