Das Warnsignal nervt viele Bürger

Die Bauarbeiten an den Bahngleisen zwischen Schafbrücke und Scheidt – und vor allem das Warnsignal für die Gleisarbeiter, wenn sich Züge nähern – werden auch auf unserer Facebookseite „Leben in Saarbrücken“ heiß diskutiert. Wir dokumentieren einige der Kommentare an dieser Stelle.

Kerstin Brandstätter: Das Hupen nervt auch die am Kieselhumes. Aber was sein muss, muss sein, und die Sicherheit der Arbeiter geht vor!

Sascha Friedrich: Und wenn ein Gleisarbeiter durch fehlende Warnanlagen mal ums Leben kommt, steht die ganze Stadt wieder auf dem Kopf und macht die Deutsche Bahn dafür verantwortlich, wie so etwas möglich ist...

Daniel Molter: Die können es auch weglassen, aber dann wird man mit Martinshorn und Hubschrauberlärm auskommen müssen. Solche Anwohner liebe ich ja. Erst neben eine Bahnstrecke ziehen und sich dann noch beschweren, dass da wirklich Züge fahren und Gleise instand gehalten werden, damit der Zug nicht ins Wohnzimmer fällt...unverschämt!

Anke Blatt: Hatten wir in Rockershausen auch schon mehrmals über Wochen. Man gewöhnt sich an fast alles.

Kira Werle: Das stört nicht nur in Schafbrücke, sondern auch auf dem Rotenbühl und an der Bruchwiese. Und bei aller Liebe zur Sicherheit unserer Gleisarbeiter...Das Geräusch ist so laut, dass man nicht mal die Sirenen der Polizei hört. Da muss es doch in der heutigen Zeit auch einen anderen Weg geben, die Gleisarbeiter zu warnen oder wenigstens leiser und nicht alle sieben Meter so ein tutender Lautsprecher. Wenn morgens um sechs die ersten Züge aus beiden Seiten anrollen, ist das Signal manchmal so lang - schlafen unmöglich, und ich wohne 0,5 Kilometer von den Gleisen weg.

Marc Nauhauser: Niemand ist informiert worden. Und alle Viertelstunde ist leicht untertrieben: Am Wochenende ging die Sirene um vier Uhr über die komplette Strecke 20 Minuten ununterbrochen. Mit Baby zu Hause ist das unvorbereitet der Horror. Ach so, wir wohnen nicht an den Gleisen, sondern am Berg gegenüber. Die armen Leute, die die Sirene direkt vor der Haustür haben. Wir fühlen mit Euch.

He Kerstin: Ätzend, Gott sei Dank habe ich jetzt mal ein paar Tage Ruhe davor. Einen Wecker braucht man nicht und ab vier Uhr morgens war's das.

Kristina Dominique Tomata: Und bei dem Lärm soll man sich konzentrieren und für die Abschlussprüfung lernen. Funktioniert ja super... Nicht!

Pöbler Jack: Wohne direkt hinter dem Bahnhof! Das Signal ertönt alle fünf bis sieben Minuten. Die Züge möchte ich sehen, die da vorbeifahren (vielleicht am Hauptbahnhof). Information? Uns hat niemand irgendetwas mitgeteilt. Wenn das das einzige Problem wär; die Stadt hat die ganzen Straßen aufgerobbt, immer die gleichen Stellen. Ausnahmezustand in Schafbrücke. Und dann noch am Real. Das planen Leute, die das studiert haben und viel Geld dafür bekommen, die zuerst alles aufreißen und dann 10 Monate brauchen, um es wieder schlecht zu reparieren - und ein Jahr später wieder die gleichen Stellen aufmachen, weil jemand was vergessen hat.

Frau Gisin: Hat irgendeine/r von den Anwohnern eine Info vorab bekommen? Wir sind aus allen Wolken gefallen, als dieses ohrenbetäubende Geräusch zum ersten Mal losgelegt hat.

Nicole Pascale: Immerhin sind die Gleise danach leiser. Gewarnt werden müssen die Arbeiter nun mal, ist nicht schön, aber absehbar!

Leon Pons: Wenn man an den Gleisen wohnt, ist das persönliches Pech, da kann man nix ändern, außer alle, die sich beschweren, bezahlen die Kosten, wenn jemandem was passiert. Wäre interessant, wer dann noch mault.

Susanne Gerhardt: Das hör ich auf dem Winterberg.

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