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Großes Fest am 1. Mai
„Wir machen Saarbrücken den Hof“

Saarbrücken. Quartier Mainzer Straße lädt am 1. Mai zum Feiern ein mit Kunsthandwerk und Flohmarktständen.

Am 1. Mai feiert das Quartier Mainzer Straße die 10. Hoffeste. „Wir machen Saarbrücken den Hof“ lautet das Motto. Erstmals hatte der Veranstalter einen Aufruf gestartet, um ein passendes Motto für die Veranstaltung zu finden.


Der Verein Quartier Mainzer Straße hat ein buntes Rahmenprogramm organisiert. In den Höfen gibt es Kunsthandwerk sowie Essens- und Flohmarktstände. Die Besucher haben die Möglichkeit, einen Blick in die Höfe zu erhaschen, die sonst hinter dicken Mauern und großen Toren versteckt sind. Die Höfe haben eine lange Tradition: Sie wurden früher meist wirtschaftlich genutzt.

Leben und Arbeiten lagen dort nah beieinander. Sattler und Küfer hatten hier ihre Werkstätten. Waren wurden dorthin geliefert und für den Weitertransport verladen, mancherorts gab es noch Pferdeställe. Von der einstigen Betriebsamkeit merkt man heute fast nichts mehr. Die Höfe haben sich verändert, zum Beispiel in Räume der Entspannung und Kreativität, andere wurden zu Parkplätzen umfunktioniert.



Viele Geschäfte sind am 1. Mai geöffnet. Anlieger und Gewerbetreibende, Politik und Verwaltung, Journalisten, Interessenten und Freunde sind zum politischen Pressefrühstück ins Domicil Leidinger eingeladen.

Das Frühstück ab elf Uhr ist gleichzeitig Auftakt für die 10. Hoffeste. Sie werden offiziell um 12.15 Uhr von der Schirmherrin und Bezirksbürgermeisterin Christa Piper (SPD) eröffnet. Der Vereinsvorstand informiert über aktuelle Themen, spricht über Erfolge, aber auch über Probleme und Wünsche.

Wie in jedem Jahr gibt es nach der Eröffnung die Möglichkeit zu einem Rundgang durch das Quartier. Der Verein Quartier Mainzer Straße bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein Geografie ohne Grenzen auch eine Führung an. Treffpunkt zu dem zweistündigen Rundgang mit Kunsthistorikerin Gesine Kleen ist um 14.30 Uhr der Brunnen an der Ecke Bleich-/Obertorstraße. Die Tour kostet acht Euro pro Person. Das teilt der Verein mit.