Vortrag über die plastische Chirurgie

Über Methoden und Möglichkeiten der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie spricht Oberarzt Dr. Dr. Herbert Rodemer vom Klinikum Saarbrücken morgen, Donnerstag, 17 Uhr, in der Stadtbibliothek.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen behandeln vor allem Unfallopfer mit schweren Gesichtsverletzungen, Patienten mit Tumoren sowie Patienten mit Fehlbildungen. Zu ihren jüngsten Patienten gehören Säuglinge mit einer angeborenen Lippen-Kiefer- und Gaumenspalte. Von rund 450 Babys kommt eines mit einer solchen Fehlbildung zur Welt. Kieferfehlstellungen zwischen Ober- und Unterkiefer und Gebissanomalien, die das Kauen, Sprechen und Schlucken erschweren, sind ein weiterer häufiger Grund für eine Kieferoperation, schreibt das Klinikum Saarbrücken . Betroffene leiden darunter häufig auch psychisch. Bei jedem operativen Eingriff gehe es daher immer um ästhetische und funktionale Gesichtspunkte: Mimik, Sprech- und Kaufunktion, Lidschluss und Nasenatmung müssten möglichst optimal funktionieren, damit der Betroffene möglichst wenig eingeschränkt ist. Ein chirurgischer Eingriff könne die Lebensqualität des betroffenen Patienten wesentlich verbessern.

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