Lesung Syrer schreibt über Folter, Flucht und sein neues Leben

Saarbrücken · () In der Reihe Sommerlesen stellt der gebürtige Syrer Firas Alshater am Mittwoch, 19. Juli, 19 Uhr, in der Stadtbibliothek sein Buch „Ich komm auf Deutschland zu“ vor. Veranstalter der Lesung sind das Zuwanderungs- und Integrationsbüro, das Netzwerk Ankommen und die Stadtbibliothek. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

() In der Reihe Sommerlesen stellt der gebürtige Syrer Firas Alshater am Mittwoch, 19. Juli, 19 Uhr, in der Stadtbibliothek sein Buch „Ich komm auf Deutschland zu“  vor. Veranstalter der Lesung sind das Zuwanderungs- und Integrationsbüro, das Netzwerk Ankommen und die Stadtbibliothek. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Der 26-jährige Autor erzählt in seinem Buch mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit von seinen Erlebnissen in Deutschland und in der syrischen Revolution.

Mit viel Witz führt Firas Alshater den Veranstaltern zufolge durch seinen deutschen Alltag und klärt über kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Syrern auf. Er berichtet aber auch über die schwere Zeit seiner Haft in den Gefängnissen des syrischen Geheimdienstes. Alshater wurde mit seinem You-Tube-Kanal Zukar zum wohl berühmtesten Flüchtling Deutschlands. Seine Botschaften heute: „Hass kann weggelacht werden“ und „Zusammen schaffen wir das!“

Alshater wurde 1991 in Damaskus geboren. Er studierte Schauspiel. Während der Revolution gegen Baschar al-Assad entschied er sich, als Freiheitsaktivist mit der Kamera zu arbeiten. Das syrische Regime verhaftete und folterte ihn in dieser Zeit mehrfach.

Seit 2013 lebt Firas Alshater in Berlin. Er arbeitet als Comedian, Schauspieler und Filmemacher. Sein Buch „Ich komm auf Deutschland zu“ erschien 2016 im Ullstein Verlag.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Saarbrücker Stadtbücherei zu finden.
www.stadtbibliothek.saarbruecken.de