Neue Halle: CDU kontert SPD-Kritik

Die Saarbrücker SPD-Kreisvorsitzende Isolde Ries hat gerügt, dass das Innenministerium die neue Sporthalle in St. Wendel mit fünf Millionen Euro fördert. "Geht's noch kleinkarierter?", fragt der CDU-Kreisvorsitzende Peter Strobel. Wenn der Innenminister andere Regionen des Saarlandes unterstütze, sei dies kein Nachteil für den Rest des Landes. "Es geht schließlich nicht um einen Kleinkrieg zwischen den saarländischen Regionen oder gar zwischen der Landeshauptstadt und dem ländlichen Raum, sondern um eine weitere Sportstätte im Land. Darüber können alle Saarländer glücklich sein", erklärt Strobel. "Genauso wie es selbstverständlich ist, dass das neue Stadion nach Saarbrücken gehört, genauso ist es wichtig, St. Wendel als eine führende Sportregion zu respektieren und zu fördern." Strobel stellt klar, dass für die Landesregierung die in Saarbrücken geplanten Projekte Ludwigspark und Messe- und Kongress-Standort höchste Priorität hätten, gerade weil die Stadt Saarbrücken auf die finanzielle Unterstützung des Landes angewiesen sei. Deshalb bestehe kein Anlass, den Innenminister Klaus Bouillon (CDU) zu attackieren. "Eine Vizepräsidentin des Landtages ist gut beraten, ausgleichend tätig zu sein. Das beste Mittel gegen Neid auf andere bleibt, es selbst besser zu machen. Dazu hat Saarbrücken immer noch alle Chancen, wir leisten unseren Beitrag dazu", erklärt Strobel. Isolde Ries hatte den Zuschuss für die "Monsterhalle" kritisiert. Dies habe ein "Geschmäckle", weil Bouillon früher Bürgermeister von St. Wendel war.