| 16:18 Uhr

Blutiger Zwischenfall in Saarbrücker City
Mutmaßlicher Messerstecher stellt sich der Polizei

Die Polizei in St. Johann hat mutmaßlichen Messerstecher festgesetzt (Symbolbild).
Die Polizei in St. Johann hat mutmaßlichen Messerstecher festgesetzt (Symbolbild). FOTO: bub / BECKER&BREDEL
Saarbrücken. Nach Attacke am ersten Weihnachtstag: Opfer liegt weiterhin im Krankenhaus. Polizei rechnet mit bleibenden Schäden. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Die Polizei in St. Johann hat einen Mann festgenommen, der am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages einen Kontrahenten mit dem Messer schwer verletzt haben soll (wir berichteten). Auf SZ-Nachfrage meldete ein Behördensprecher, dass sich der mutmaßliche Täter gestellt habe. Er sei am Abend des zweiten Weihnachtstages auf der Wache erschienen und habe die Tat gestanden. Was der Auslöser für den blutigen Streit war, soll die Vernehmung ergeben.



Nach bisherigem Kenntnisstand war es gegen 21.30 Uhr zu der folgenschweren Begegnung zwischen den beiden Afghanen gekommen. Der Streit entbrannte an der Haltestelle Johanneskirche in der Saarbrücker Innenstadt. Im Verlauf dessen zückte der jetzt Festgenommene ein Messer und stach zu. Dabei traf er ein Auge seines Opfers. Dann lief er davon. Die Ermittler fahndeten kurz darauf öffentlich nach dem bis dahin unbekannten Mann. Nun stehen die Personalien fest: Der anfangs Flüchtige ist 20 Jahre.

Der Angegriffene kam schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt ins Klinikum auf dem Winterberg. Wie der Polizeisprecher am Mttwoch weiter mitteilte, werde der Mann bleibende Schäden davontragen. „Er wird künftig nur noch auf einem Auge sehen können.“