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| 20:22 Uhr

Martin Mosebach liest aus seinem Roman „Mogador“

St Johann. Nicht immer wird ein Sprung aus dem Fenster zum Sprung in eine andere Welt. Aber als der junge, auf der Karriereleiter seiner Bank schon ziemlich hoch hinaufgelangte Patrick Elff nach einem Gespräch im Polizeipräsidium aus dem Fenster springt, ist das der Beginn einer gefährlichen Reise. Er hat betrogen, die Entdeckung steht bevor. Nun sucht er Hilfe bei einem mächtigen marokkanischen Finanzmann, der ihm noch einen Gefallen schuldet, und flieht nach Mogador. Doch auch in der Stadt an der marokkanischen Atlantikküste erweist sich das Untertauchen als schwierig. Um der Aufmerksamkeit der Polizei zu entgehen, mietet er sich nicht in einem Hotel, sondern im Haus der Patronin Khadija ein, einem Universum im Kleinen, einer verborgenen Welt mit eigenen, weit jenseits des Normalen liegenden Gesetzen: Khadija ist Hure und Kupplerin, Geldverleiherin, Zauberin und Prophetin. red

Der Roman "Mogador" bietet Kriminalfall und Seelenreise, genaueste Wirklichkeitsbeobachtung und ins Dämonische ausschweifende Fantastik.

Autor Martin Mosebach , geboren 1951 in Frankfurt am Main, studierte Rechtswissenschaften . Sein erster Roman "Das Bett" kam 1983 heraus. Mosebach liest aus "Mogador" am Dienstag, 13. September, ab 19 Uhr im Hotel Leidinger. Mitveranstalter ist die Buchhandlung Raueiser; Eintritt für Lesung und ein Begrüßungsgetränk: 10 Euro.