| 19:14 Uhr

Koscherer Wein und Musik von jüdischen Komponisten

Der Davidstern in der Synagoge am Beethovenplatz. SZ-Archivfoto: O. Dietze / dpa
Der Davidstern in der Synagoge am Beethovenplatz. SZ-Archivfoto: O. Dietze / dpa
St Johann. Der Europäische Tag der jüdischen Kultur begann zuerst als eine regionale Veranstaltung im Elsass im Jahr 1996. Seit 1999 wurde er dann in allen Ländern der EU übernommen und weiterentwickelt. Heute, 17 Jahre später, öffnen am Europäischen Tag der jüdischen Kultur in mehr als 30 Ländern Synagogen und jüdische Gemeinden ihre Türen für alle interessierten Bürger und geben Einblicke in das vergangene und gegenwärtige jüdische Leben in Europa. Das teilt die Synagogengemeinde Saar mit. Auch für sie ist es schon Tradition geworden, an diesem Tag ein besonderes Programm anzubieten und es allen Saarländern zu ermöglichen, das jüdische Leben und die jüdische Kultur kennenzulernen. red

Programm im Gemeindehaus



Daher lädt die Synagogengemeinde Saar am Sonntag, 4. September, anlässlich des 17. Europäischen Tages der jüdischen Kultur zu mehreren Veranstaltungen in ihr Gemeindehaus, ein (Lortzingstraße 8). Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht.

Um 14 Uhr gibt es zunächst eine öffentliche Synagogenführung. Hier erfahren die Besucher einiges über die Geschichte der Gemeinde und über die Grundzüge des Judentums. Im Anschluss an die Führung haben die Besucher die Gelegenheit, koschere israelische Weine zu probieren.

Um 17 Uhr findet ein Konzert des Saarquartetts mit Musik jüdischer Komponisten des 19. Jahrhunderts statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ernest Bloch . Das Saarquartett setzt sich aus Musikern des Saarländischen Staatsorchesters zusammen.

Teil der Sommermusik

Das Konzert wird in Kooperation mit der Reihe Saarbrücker Sommermusik organisiert. Weitere Infos gibt's im Internet.

sgsaar.de