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Aufregung in Saarbrücken
Großeinsatz wegen Briefs mit weißem Pulver

Milzbrand-Alarm in Saarbrücken entpuppte sich als schlechter Scherz. (Symbolbild)
Milzbrand-Alarm in Saarbrücken entpuppte sich als schlechter Scherz. (Symbolbild) FOTO: - / dpa
Saarbrücken. Ein Umschlag mit weißem Pulver: Dieser Scherz hat für jede Menge Aufsehen gesorgt. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Giftalarm am Montagabend in der Saarbrücker Halbergstraße: Dort war nach SZ-Informationen  einem Anwohner zuvor  ein Brief zugestellt worden. Als er diesen öffnete, kam ihm ein weißes Pulver entgegen. Sofort schlug der Betroffene gegen 17.30 Uhr Alarm. Das löste kurz darauf einen Großeinsatz aus. Denn es musste nach Angaben eines Sprechers der St. Johanner Polizei damit gerechnet werden, dass es sich bei der Substanz um den gefährlichen Milzbranderreger handeln könnte.


Messfahrzeuge, auch um eventuell radioaktive Verseuchung nachweisen zu können, Krankenwagen und Berufsfeuerwehr waren vor Ort. Der Adressat des ominösen Schreibens kam ins Krankenhaus auf dem Winterberg, wo er in einer auf solche Gefahrenfälle ausgelegten Spezialstation untersucht wurde.

Noch im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass es sich bei dem Stoff um harmlosen Traubenzucker handelte. Wer der Absender dieser Post ist, die kurzzeitig für viel Aufsehen sorgte, ist nicht bekannt. Um 19.25 Uhr beendete die Polizei den Einsatz.