Jugendcafe : Finanzspritze für das Café Exodus

Seit mehr als 20 Jahren ist das Café Exodus eine Anlaufstelle für Jugendliche in der Saarbrücker Innenstadt. Jetzt haben das Bistum Trier als Träger des Cafés sowie die beiden Kooperationspartner, der Regionalverband Saarbrücken und die Landeshauptstadt Saarbrücken, die Förderung des Projekts für fünf weitere Jahre bis 2023 zugesichert.

Insgesamt stehen dem Projekt 167 700 Euro pro Jahr zur Verfügung, teilt die bischöfliche Pressestelle mit. Der Regionalverband bezuschusst mit 54 300 Euro, die Landeshauptstadt mit 17 400 Euro. Die restliche Finanzierungslücke wird geschlossen durch einen Eigenanteil des Bistums Trier in Höhe von 85 000 Euro sowie durch einen Zuschuss von 11 000 Euro durch den Förderverein Café Exodus.

Das Café Exodus sei mit seiner partizipativen Jugendarbeit ein wichtiger Baustein der Jugendsozialarbeit in der Landeshauptstadt und im Regionalverband. Im Café treffen sich vorwiegend Schüler und Auszubildende; sie finden dort einen Raum zur Begegnung und Freizeitgestaltung sowie Angebote im Bildungs- und Jugendkulturbereich. Das Ziel der Einrichtung, Partizipationsmodelle für Jugendliche anzubieten, wird in vier Arbeitskreisen – Rock, Café, Film/Projektgruppe Bandsalat und Öffentlichkeitsarbeit – umgesetzt. Abgerundet werde das Angebot durch einen offenen Treff, der den Besuchern einen Ort zum Verweilen biete und zum Engagement in den Arbeitskreisen anrege. Daneben gebe es auch Workshops und Projekte, die sich mit Themen beschäftigen, die aktuell „en vogue“ sind, wie etwa die Zukunft Europas oder die Inklusion. Das Café Exodus und leiste einen Beitrag, der nicht nur Jugendlichen zu Gute kommt, sondern auch das Gemeinwesen bereichere.

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