| 21:11 Uhr

Altengerechte Stadt
Bündnis setzt sich gegen Einsamkeit ein

Saarbrücken. Wie man Vereinsamung im Alter vorbeugt, war Thema der ersten Sitzung des „Bündis altengerechte Stadtentwicklung“ vergangene Woche. In diesem Bündnis sind mehr als 20 Institutionen eine Verantwortungspartnerschaft eingegangen darunter Seniorenbeirat, Caritas, Awo, verschiedene „Netzwerke gute Nachbarschaft“ und andere.

Wie man Vereinsamung im Alter vorbeugt, war Thema der ersten Sitzung des „Bündis altengerechte Stadtentwicklung“ vergangene Woche. In diesem Bündnis sind mehr als 20 Institutionen eine Verantwortungspartnerschaft eingegangen darunter Seniorenbeirat, Caritas, Awo, verschiedene „Netzwerke gute Nachbarschaft“ und andere.


Schwerpunktmäßig möchte das Bündnis in diesem Jahr Räume und Gelegenheiten für den sozialen Austausch in den Quartieren schaffen. Damit will es der Vereinsamung im Alter entgegenwirken. Einzelne Aktivitäten des Bündnisses können aus dem Topf des Regionalverbandes für Maßnahmen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren finanziert werden. Anträge können über das städtische Amt für soziale Angelegenheiten oder den Seniorenbeirat gestellt werden.

Das Bündnis möchte das 2013 verabschiedete seniorenpolitische Fachkonzept (SPK) weiter mit Leben füllen und auf erzielten Erfolgen aufbauen. Heute gibt es bereits 13 „Netzwerke gute Nachbarschaft“, die zum Beispiel Spielnachmittage oder Tablet-Kurse in Kooperation mit der Landesmedienanstalt Saarland anbieten. Außerdem wurden sieben sogenannte quartiersbezogene Alltagshilfen für Senioren geschaffen, die durch den Regionalverband gefördert werden. Sozialen Austausch und Bewegung ermöglichen die Senioren-Fitness-Tage und regelmäßige Fitnessangebote für Senioren. Außerdem bieten die städtische Kultur- und Lesetreffs spezielle Veranstaltungen für ältere Bürger an.



Das von den städtischen Gremien verabschiedete seniorenpolitische Fachkonzept gibt es seit 2013 in der Landeshauptstadt. Dieser selbstverpflichtende Handlungsleitfaden hat zum Ziel, gemeinsam und nachhaltig die Seniorenpolitik in der Stadt zu gestalten, um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen.