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Bach-Ballett-Stück des Staatstheaters hat jetzt Premiere

Yaiza Davilla-Gómez ziert das Plakat zu „Goldberg“. Foto: Bettina Stöß/SST
Yaiza Davilla-Gómez ziert das Plakat zu „Goldberg“. Foto: Bettina Stöß/SST FOTO: Bettina Stöß/SST
St Johann. "Goldberg", der neueste Tanzabend von Ballettdirektor Stijn Celis, hat Premiere in der Alten Feuerwache. Am Samstag, 10. Dezember, um 19.30 Uhr geht's los. Namensgeber des Abends sind die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach , der vierte Teil der "Klavierübung", einer Sammlung von Werken für Tasteninstrumente. Sie wurde 1741, neun Jahre vor Bachs Tod, gedruckt. red

Es gibt unzählige Einspielungen des Zyklus auf dem originalen zweimanualigen Cembalo, auch auf der Orgel sowie dem Klavier. Legendär wurde die Aufnahme von Glenn Gould in den fünfziger Jahren. Daneben gibt es etwa Bearbeitungen für zwei Klaviere oder Streichtrio.

Jacques Loussier hat mit seinem Trio eine Jazzversion erstellt, auch Synthesizer-Arrangements liegen vor. Stijn Celis hat sich für seine dritte Choreografie zu Bach-Musik für die viel gelobte, 2003 erschienene Interpretation des deutschen Pianisten Martin Stadtfeld entschieden. In "Goldberg" schickt er das ganze Ballettensemble auf eine große choreografische Reise. Sehr viele Formen und Farben sollen am kommenden Samstag zu sehen sein. Und der Reichtum an Bewegungen entspricht dem der Musik. Das Bühnenbild gestaltet Jann Messerli. Die Kostüme kreiert Catherine Voeffray. Und für die Videos zeichnet Philipp Contag-Lada verantwortlich.

Am Donnerstag, 1. Dezember, beginnt in der Alten Feuerwache um 18 Uhr eine öffentliche Probe. Zur Probe ist der Eintritt frei.

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