Stiftung Demokratie: Ausstellung ehrt den unbequemen Heinrich Böll

Stiftung Demokratie : Ausstellung ehrt den unbequemen Heinrich Böll

„Einmischung erwünscht – Heinrich Böll (1917-1985)“ heißt eine Ausstellung, die am kommenden Freitag, 5. Januar, um 18 Uhr in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland eröffnet wird (Europaallee 18 in Saarbrücken).

„Einmischung erwünscht – Heinrich Böll (1917-1985)“ heißt eine Ausstellung, die am kommenden Freitag, 5. Januar, um 18 Uhr in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland eröffnet wird  (Europaallee 18 in Saarbrücken).

Die Stiftung Demokratie Saarland und die Heinrich-Böll-Stiftung Saar haben die Ausstellung gemeinsam organisiert, weil der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger kürzlich, am 21. Dezember, 100 Jahre alt geworden wäre. Die Veranstalter würdigen das Schaffen des Schriftstellers: Seit Bölls Tod im Jahr 1985 habe es in Deutschland keinen vergleichbaren „öffentlichen Intellektuellen“ mehr gegeben.

Heinrich Böll war unbequem und legte sich mit der politischen Linken wie der Rechten an, mit der katholischen Kirche ebenso wie mit der deutschen Presse. Er setzte sich ein für Flüchtlinge aus Vietnam und für Dissidenten in Osteuropa. Er war Humanist, aber kein Moralist, und überzeugt, dass „Sprache, Liebe, Gebundenheit den Menschen zum Menschen machen“.

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen am Freitag Friedel Läpple von der Stiftung Demokratie Saarland, zudem Thomas Brück von der Heinrich-Böll-Stiftung sowie Sheila McHugh von der Heinrich-Böll-Association Achill Island.

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