Lernerfolg in der Manege

St. Arnual. Das markante Zelt, die Bilder an den Fenstern und der große Schriftzug im Obergeschoss ziehen Blicke auf sich. Die Arnulfschule ist im Zirkusfieber. Kinderlachen und dutzendfaches Juchzen schwirren aus dem unverkennbaren gelb-roten Kuppelbau übers Gelände. Kinder in Kostümen wuseln voller Tatendrang umher auf der Suche nach der nächsten Herausforderung

St. Arnual. Das markante Zelt, die Bilder an den Fenstern und der große Schriftzug im Obergeschoss ziehen Blicke auf sich. Die Arnulfschule ist im Zirkusfieber. Kinderlachen und dutzendfaches Juchzen schwirren aus dem unverkennbaren gelb-roten Kuppelbau übers Gelände. Kinder in Kostümen wuseln voller Tatendrang umher auf der Suche nach der nächsten Herausforderung. Gelassen erklärt die Artistenfamilie Maatz Schülern und Lehrern die Kniffe der Manegenkunst, ob bei der Bodenakrobatik, beim Hula-Hoop-Reifentanz, bei der Jonglage, beim Wandern auf dünnem Seil. 240 Kinder aus zwölf Klassen und das 20-köpfige Kollegium lassen sich in dieser Woche vom westfälischen, auf Schul-Arbeit spezialisierten Zirkus Proscho zeigen, was sie in der Manege draufhaben müssen. "In solchen Projektwochen geht es darum, mit allen Sinnen zu lernen und mit besonderen Erfolgserlebnissen das Selbstbewusstsein zu stärken", sagt Rektor Jürgen Dietrich. Das Geld für die Projektwoche stammt Dietrich zufolge zum größten Teil aus einem Benefizlauf und aus Zuschüssen von Stadt und Land. Geld, das gut angelegt sei. Was aus dem Verkauf der Eintrittskarten reinkomme, fließe an ein Hilfsprojekt in Afrika. So erleben die rund 900 Eltern, Verwandten und Freunde der Kinder nicht nur, wie gut die Arnulfschüler sich als Artisten machen, sie tun auch ein gutes Werk. ole

Vorstellungen: Freitag, 12. Oktober, 17 Uhr; Samstag, 13. Oktober, 11 Uhr und 15 Uhr.