Kirsti Alho bei der Saarbrücker Sommermusik Von unruhigen Zeiten – in Ehe und Politik

Saarbrücken · Alma Mahler muss eine außergewöhnliche Frau gewesen sein. Sie war gleich mit mehreren weltberühmten Künstlern liiert und inspirierte sie alle. Wie stark ihr Einfluss etwa auf ihren dritten Ehemann Franz Werfel war, kann man im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik erfahren. Der Dichter inspiriert Jazzsängerin Kirsti Alho zu ungewohnten Klängen.

 Fototermin einen Tag nach Franz Werfels 132. Geburtstag: Kaori Nomura, Julien Blondel, Daniel Prätzlich (von links) und Kirsti Alho (vorne).

Fototermin einen Tag nach Franz Werfels 132. Geburtstag: Kaori Nomura, Julien Blondel, Daniel Prätzlich (von links) und Kirsti Alho (vorne).

Foto: Krämer/Kerstin Krämer

„Wenn ich die Alma nicht getroffen hätte – ich hätte noch hundert Gedichte geschrieben und wäre selig verkommen.“ So äußerte sich der Literat Franz Werfel (10. September 1890-26. August 1945) gegenüber seinem Freund und Landsmann, dem Schriftsteller Friedrich Torberg, über den Einfluss seiner Frau Alma auf sein Werk: Ohne ihr Zutun hätte er sich mit dem Verfassen von Gedichten begnügt; erst auf ihr Drängen hin sei er zum Dramatiker und Romancier avanciert.