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PatchWorkCity: Saarbrücker diskutieren über Vielfalt

PatchWorkCity : Saarbrücker diskutieren über Vielfalt

() Wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen, sei derzeit eine ganz zentrale Frage, sagt Heiner Buchen. Der Pastoralreferent vom Dekanat Saarbrücken ist einer von vielen Akteuren der städtischen Kampagne PatchWorkCity.

Sie beschäftigt sich genau mit dieser Frage und läuft mit vielen Aktionen noch bis zum 22. Juni. Ziel war von Anfang an, möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen. Und das habe bislang gut funktioniert, sagt Veronika Kabis, Integrationsbeauftragte der Stadt. Bei PatchWorkCity gehe es allerdings nicht nur um Migration und Integration. Auch die Themen Behinderung, Senioren und Religion seien wichtig. Niemand könne sagen, dass er nicht dazugehört.

Die Kampagne komme genau zu richtigen Zeit, sagt Albert Ottenbreit von der Saarbrücker Wärmestube. „Unter der Decke brodelt es gewaltig“, so Ottenbreit. Es gebe derzeit viele gesellschaftliche Probleme, die man nicht ignorieren dürfe. Im Rahmen von PatchWorkCity veranstalten Ottenbreit und seine Kollegen einen Tag der offenen Tür in der Wärmestube. Am heutigen Samstag, 2 Juni, um 11 Uhr geht es in der Trier Straße 64 los. Neben einer Diskussionsrunde zum Thema „Wie wollen wir in Vielfalt zusammenleben“ gibt es auch Live-Musik und ein Piknik, bei dem Bürger miteinander ins Gespräch kommen sollen.

Die eigens für PatchWorkCity komponierte Hymne „Alle anders. Alle Saarbrücken“ wird am Sonntag, 10. Juni, im Rahmen des Christopher Street Days in der Mainzer Straße aufgeführt.

Weitere Informationen zur Kampagne PatchWorkCity und zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet.

www.saarbruecken.de/
patchworkcity