Zwei weitere Freiwillige Ganztagsschulen für Saarbrücken

Saarbrücken. Die Landeshauptstadt baut zum neuen Schuljahr ihr Bildungsangebot aus und verbessert die Förder- und Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen Herrensohr-Jägersfreude und Max Ophüls. Saarbrücken hat an beiden Standorten Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS) eingerichtet. Das teilt die Stadtpressestelle mit

Saarbrücken. Die Landeshauptstadt baut zum neuen Schuljahr ihr Bildungsangebot aus und verbessert die Förder- und Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen Herrensohr-Jägersfreude und Max Ophüls. Saarbrücken hat an beiden Standorten Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS) eingerichtet. Das teilt die Stadtpressestelle mit.Die bisherigen städtischen Horte an der Max-Ophüls-Schule und in Herrensohr werden im Rahmen des Förderprogramms "Freiwillige Ganztagsschule 2010" des Landes als "Kooperationsmodell Schule-Jugendhilfe" in die Grundschulen integriert. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, Regionalverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus und Schulleiterin Elisabeth Wickert unterzeichneten gestern an der Grundschule in Herrensohr eine Kooperationsvereinbarung als Grundlage für den Betrieb der Ganztagsgrundschule. An heutigen Mittwoch unterzeichnen Britz und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo an der Grundschule Max Ophüls gemeinsam mit Schulleiter Volker Müller die gleiche Vereinbarung. Das Kooperationsmodell ist vorerst auf drei Jahre angelegt. Als bisheriger Träger der Horte übernimmt die Stadt nun auch die Trägerschaft der beiden Freiwilligen Ganztagsgrundschulen. "Unterricht und Nachmittagsbetreuung, Lern-, Förder- und Freizeitphasen können in den Ganztagsschulen besser abgestimmt werden. Das steigert die Qualität unseres Schulangebots deutlich", sagte Britz in Herrensohr bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Eine wesentliche Voraussetzung für das Einrichten der Ganztagsschulen war die Beibehaltung der Beteiligung des Regionalverbandes an den Personalkosten. Nikodemus betonte, dass der Regionalverband weitere Mittel in Höhe von 180 000 Euro pro Jahr für die Betreuung beisteuern werde. red