Zwei Vereine tun etwas gegen Alkohol bei Jugendlichen

Der TuS Eschringen und der SV Auersmacher achten auf den Jugendschutz. Ehrenamtliche der beiden Clubs kennen die Vorschriften und sorgen dafür, dass junge Leute sich dran halten. Dafür ließen sie sich gut ausbilden.

Der Turn- und Sportverein Eschringen und der Sportverein Auersmacher wollen verhindern, dass Jugendliche sich krankenhausreif trinken. Sie beteiligen sich am Jugendschutzprojekt "7 aus 14".

Das heißt: Diese und weitere Vereine engagieren sich besonders für den Jugendschutz . Wenn sie etwas feiern, weisen sie auf die Gesetze hin, die ihre jungen Gäste schützen sollen. Damit das bei der Zielgruppe ankommt, ließen die Vereine Jugendschutzbeauftragte ausbilden. Partner des Sozialministeriums und der Vereine ist der Landessportverband. Dabei ist "7 aus 14" aber keineswegs auf Sportvereine beschränkt. Zu tun hat die Aktion mit den nach wie vor vielen Jugendlichen, die sich mit Alkohol vollschütten. Sie ist Sozialministerin Monika Bachmann zufolge ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Saarland.

Der TuS Eschringen ist mit rund 170 Mitgliedern einer der größten Vereine im Ort. Beliebt ist seine Fußballabteilung. Wenn die Kicker spielen, achten zum Beispiel die Thekerinnen auf den Jugendschutz . Alfred Boes, der 1. Vorsitzender des TuS: "Selbst für einen Sportverein wäre es illusorisch, komplette Abstinenz zu predigen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol liegt uns am Herzen, und das nicht nur bei Jugendlichen." Der SV Auersmacher hat rund 500 Mitglieder, darunter 150 junge Fußballer. Der SVA bekam 2009 für seine Jugendarbeit den Hermann-Neuberger-Preis. SVA-Chef Klaus Thiel: "Aus der Verantwortung, Kinder und Jugendliche für das Leben starkzumachen, griffen wir das Thema Alkohol auf und machen bei ,7 aus 14' gern mit." Der SVA zeige, dass Fußball und Alkohol eben nicht zwingend zusammengehören.