Zuschauen, wie ein Stück entsteht

Außerirdische entführen eine Jazzsängerin, und zwei Silhouetten gehen in die Welt hinaus. Das ist der Stoff, aus dem die Geschichte ist, die die französische Compagnie Stéréoptik morgen, Dienstag, um 9.

30 Uhr und um 19.30 Uhr im Saarbrücker Theater Überzwerg erzählt. Geeignet ist das Stück von und mit Jean-Baptiste Maillet und Romain Bermond für Menschen ab sechs Jahren. Es kommt nämlich ohne Worte aus, so dass Sprachschwierigkeiten ausgeschlossen sind.

Jean-Baptiste Maillet und Romain Bermond komponieren hier abwechselnd als zeichnende Geräuschemacher, filmvorführende Orchestermusiker oder auch erzählende Requisiteure ein vierhändiges Stück. Während der eine mit ein paar Pinsel- oder Bleistiftstrichen das Bühnenbild entstehen lässt, erschafft der andere ein musikalisches Klanguniversum voller Überraschungen. Es lässt sich gar nicht genau sagen, ob nun die Hände des Polyinstrumentalisten die zeichnende Hand begleiten oder umgekehrt, so sehr sind die beiden Elemente miteinander verwoben. Ton und Bilder kreuzen sich, vermischen sich, antworten einander. Die Tableaus folgen aufeinander wie Sequenzen eines Films, der vor den Augen entsteht.

Gezeigt wird das Stück im Rahmen des Projekts Artbrücken, das Künstler und Publikum aus dem Grenzraum zusammenbringen will.

Infos und Reservierung unter Tel. (06 81) 5 01 11 03 oder per E-Mail an artbruecken@stiftung-dfkultur.org.

ueberzwerg.de