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Zum Schluss gibt's Regenmacher

Am Dienstag bastelten die Kinder beim „Atelier im DFG“ große Pappfiguren. Foto: Becker&Bredel
Am Dienstag bastelten die Kinder beim „Atelier im DFG“ große Pappfiguren. Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Saarbrücken. Beim „Atelier im DFG“ wurden Kinder zu kreativen Künstlern. Sie arbeiteten mit Gips, Karton und Textilien. Das Ferienprogramm des Deutsch-Französischen Garten dauert noch bis zum 2. August. Von SZ-MitarbeiterFrank Bredel

Im Deutsch-Französischen Garten (DFG) standen am Dienstag Tiersilhouetten im Mittelpunkt des grenzüberschreitenden Sommerferienprogramms "Atelier im DFG". Dort zeichneten neun Kinder mit ihren Betreuern große Tiere auf Pappe, bemalten sie schwarz, schnitten sie dann aus und steckten sie mit Spießen in den Park.

Dabei hatten die Kinder die freie Wahl, eine Stelle zu suchen, an der das Tier gut zur Geltung kommt. Michael Hoffstetter (11) aus St. Ingbert, der die Gemeinschaftsschule Dudweiler besucht, und sein Schulfreund Guy Wolf (11) macht die Aktion sichtlich Spaß. "Wir haben heute kein Schwimmbadwetter, da entschieden wir uns für den Ferienkalender", sagt Hoffstetter.

Guy war schon einmal im Atelier im DFG und hat den Schulfreund kurzerhand mitgenommen. Michael hat eine Ente gemalt und Guy einen "Enten-Elefanten-Drachen". "Wir nutzen den DFG als Leinwand", sagt Birgit Kollet vom Kulturamt der Stadt Saarbrücken. Die Kinder malen ihre Tiere und stellen sie öffentlich aus. Das Atelier wird in diesem Jahr schon zum vierten Mal veranstaltet. Es wurde zum 50-jährigen Bestehen des DFG als grenzüberschreitendes künstlerisch-kreatives Ferienangebot ins Leben gerufen. In diesem Jahr steht die bildende Kunst im Mittelpunkt, im Vorjahr wurde aber auch schon getanzt oder musiziert. Die Nachfrage sei groß, die Auslastung liege bei rund 95 Prozent. Es gibt also nur wenige freie Plätze, und das Angebot kommt gut an, sagt Kollet. 2013 unterstützen die Volkshochschule und das Kreativzentrum Castel Coucou aus Forbach das Atelier im DFG. Künstler aus dem Saarland und Lothringen, die zum Teil auch Erfahrung aus Schulen mitbringen, betreuen die Kinder.

Die französische Künstlerin Vanessa Steiner leitete am Dienstag ein Skulpturen-aus-Kartonagen-Atelier, Francois Billault baute gestern mit den Kindern Klebeband-Skulpturen. Morgen wird Émanuelle Potier ein Malerei-Atelier anbieten. Je nach Aktion wird im Atelier auch mit Gips, Stabpuppen oder Textilien gearbeitet. Die Ateliersprache ist Französisch, alle Anleitungen werden für die Kinder übersetzt. Das Programm endet am 2. August mit dem Bau von Regenmachern und südamerikanischen Geschichten mit Gladyz Alzate.

Das Programm steht im Internet unter www.saarbruecken.de/schulkultur. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich unter (06 81) 9 05 49 07 beim Kulturamt der Stadt Saarbrücken.