Willi Graf soll jungen Leuten Mut machen

Mit dem Filmhaus Saarbrücken bietet die saarländische Landeszentrale für politische Bildung Schulklassen die Möglichkeit, einen besonderen Film über den Saarbrücker Widerstandskämpfer Willi Graf zu sehen. Er war während der Zeit des Dritten Reiches Mitglied der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“.

Am 12. Oktober jährt sich der Tag seiner Hinrichtung zum 70. Mal. Der Dokumentarfilm "Willi Graf - Zivilcourage und Widerstand" entstand im Jahr 2010 unter der Regie von Boris Penth, der von 2002 bis 2005 künstlerischer Leiter des Filmfestivals "Max Ophüls Preis" war.

"Der Film gilt als die erste genaue, dokumentarische Annäherung an Willi Graf - mittels Fotos, Tagebuchaufzeichnungen, historischen Filmmaterials und einer Spurensuche in Saarbrücken und München sowie mittels des letzten Interviews mit der im Herbst 2009 verstorbenen Schwester Anneliese Knoop-Graf. Der Film bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart und geht dabei der Frage nach, was die Biographie von Willi Graf jungen Menschen für ihr politisches und moralisches Handeln noch heute sagen kann: Zivilcourage ist notwendiger denn je", sagt Burkhard Jellonnek, der Leiter der Landeszentrale für politische Bildung. Am 22. April finden im Filmhaus (Mainzer Straße 8) um 8.30 Uhr und um 11 Uhr die Vorstellungen für Schulklassen in Anwesenheit des Regisseurs statt.

Anmeldung: Telefon (0 68 97) 7 90 81 44, E-Mail lpbprak@lpm.uni-sb.de.