Wespenstiche sind in der Regel ungefährlich

Ob auf dem Zwetschgenkuchen, dem Grillfleisch oder an der Limonade: Derzeit schwärmen wieder vermehrt Wespen aus auf der Suche nach Nahrung. Im August und September erreichen Wespenvölker ihre maximale Größe. "Rücken sie uns Menschen auf die Pelle, kann das ganz schön an den Nerven zerren", sagt Thomas Linn vom Serviceteam der Krankenkasse KKH in Saarbrücken . "Dennoch sollte niemand nach Wespen schlagen oder ihren Nestern zu nahe kommen. Denn fühlen sie sich bedroht, reagieren sie aggressiv und stechen häufig zu." Wespenstiche können sehr schmerzhaft sein und eine Schwellung, Juckreiz sowie Brennen auslösen, sind aber in der Regel ungefährlich. "Lassen Sie Wespen am besten in Ruhe, schieben Sie sie höchstens sanft beiseite, dann sind Sie auf der sicheren Seite", empfiehlt Thomas Linn. Wer meint, Wegpusten sei eine sanfte Methode, um die Plagegeister zu vertreiben, der irrt. Denn das in der Atemluft enthaltene Kohlendioxid macht sie aggressiv. Hat doch einmal eine Wespe zugestochen, die Einstichstelle sofort mit Eiswürfeln, Kältekompresse oder Leitungswasser kühlen. Das beugt Juckreiz vor. Ernst zu nehmen ist ein Insektenstich am oder im Mund, da er zu einer starken Schwellung und zu Erstickungsgefahr führen kann. In solch einem Fall umgehend den Notarzt rufen. Das teilt die Krankenkasse mit.