Wer wird „Saarlands Bester“?

Die Aktion „Saarlands Beste“ sucht die Monatssieger im Mai. Die SZ stellt heute drei Personen vor, die Besonderes leisten. SZ-Leser können per Telefon oder im Internet bis zum 19. Juni abstimmen.

Die Saarbrücker Zeitung würdigt außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement mit dem Preis "Saarlands Beste". Im Fokus stehen Personen, Gruppen und Vereine, die Menschen und Tieren helfen. Auch Sie können vorschlagen, wer diesen Ehrenamtspreis erhalten sollte. Aus den Einsendungen unserer Leser wählt eine Jury drei Vorschläge aus. Jeden Monat werden diese dann in der Zeitung vorgestellt. Sie können bis einschließlich 19. Juni per Telefon (ein Anruf aus dem Festnetz kostet 50 Cent) oder auf der SZ-Internetseite abstimmen. Unter allen Anrufern verlost die SZ zwei VIP-Karten für die "Saarlands Beste"-Gala Anfang 2017.

Senden Sie Vorschläge an die Saarbrücker Zeitung , "Saarlands Beste", Gutenbergstraße 11-23, 66103 Saarbrücken oder per E-Mail:

saarlands-beste@sz-sb.de

saarbruecker-zeitung.de/

saarlandsbeste

Exakt 4279 Kilometer will Caroline Himbert durch die USA wandern und dabei auf die Darmkrebsvorsorge aufmerksam machen. Mitte Mai ist die 23-Jährige, die aus Riegelsberg-Walpershofen stammt, im Süden Kaliforniens auf dem Langdistanz-Wanderweg "Pacific Crest Trail" gestartet. Bis Ende August will sie die kanadische Grenze erreichen. Für jede zurückgelegte Meile sammelt sie einen Euro für die Stiftung Lebensblicke mit Sitz in Ludwigshafen. Deren Ziel ist, umfassend über Darmkrebsfrüherkennung und die Teilnahme an präventiven Untersuchungen zu informieren. Seit 2015 führt sie für ihre Doktorarbeit ein Krebs-Forschungsprojekt am Huntsman-Institut in Salt City in den USA durch.

Tel. (0 13 79) 37 02 60 04

Es war der 3. August 2014, als ein Massaker an den im Nord-Irak lebenden Jesiden das Leben von Sabri Sisamci schlagartig veränderte. Die Jesiden, darunter auch Frauen und Kinder, wurden damals von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ermordet oder gefangen genommen. Bis heute werden sie von den IS-Terroristen als "Ungläubige" verfolgt. Der Ottweiler Maschinenbau-Student Sisamci, der aus einer jesidischen Familie stammt, startete ein Hilfsprojekt zugunsten der geflohenen Jesiden, die im Nord-Irak und in der Türkei in Lagern ausharren. Seither hat Sisamci mit Hilfe vieler Engagierter sechs Lkw mit Kleidung, Medikamenten, Babynahrung und Hygieneartikeln in die Flüchtlingslager geschickt.

Tel. (0 13 79) 37 02 60 05

. Jutta und Lothar Braun kümmern sich liebevoll um verstoßene und aufgefundene Nutztiere . Auf einem zweieinhalb Hektar großen Gelände in Heusweiler-Eiweiler, "Animal Garden" genannt, leben Schafe, Ziegen, Kaninchen, Laufenten und Hühner. "Wir haben damals festgestellt, dass es hierzulande für diese Nutztiere keine Auffangstation gibt", erklärt Lothar Braun den Sinn und Zweck des Gnadenhofs. Bis die Tiere eines natürlichen Todes sterben, werden sie vom Ehepaar Braun gepflegt, gefüttert und von Tierärzten behandelt. Bis zu acht Stunden täglich sind das Ehepaar und ehrenamtliche Helfer mit Füttern, Pflegen, Ausmisten der Stallungen sowie mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt.

 Sabri Sisamci. Foto: Ö. Acar
Sabri Sisamci. Foto: Ö. Acar Foto: Ö. Acar
 Jutta Braun. Foto: L. Braun
Jutta Braun. Foto: L. Braun Foto: L. Braun

Tel. (0 13 79) 37 02 60 06