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Wer wird Saarlands Bester?

Saarbrücken. Die Aktion „Saarlands Beste“ sucht den Monatssieger im Februar. Die Saarbrücker Zeitung stellt heute drei engagierte Personen vor. SZ-Leser können per Telefon oder im Internet bis einschließlich Mittwoch, 18. März, abstimmen. Benjamin Rannenberg

Für die Aktion "Saarlands Beste" sucht die Saarbrücker Zeitung Menschen und Vereine, die sich für andere engagieren und einsetzen. Wenn Sie solche Menschen kennen, können Sie sie vorschlagen. Aus den Einsendungen wählt eine Jury für jede Kategorie drei Vorschläge aus. Jeden Monat werden diese vorgestellt.

Sie können bis einschließlich Mittwoch, 18. März, per Telefon (pro Anruf aus dem Festnetz 50 Cent) oder über die Internetseite der SZ abstimmen. Aus den jeweiligen Monatssiegern wählen Sie die Jahressieger. Unter allen teilnehmenden Anrufern verlost die Saarbrücker Zeitung zwei VIP-Karten zur großen "Saarlands Beste"-Gala Anfang 2016. bera

Haben Sie Kandidatenvorschläge? Dann senden Sie diese per Post an: Saarbrücker Zeitung, "Saarlands Beste", Gutenbergstraße 11-23, in 66103 Saarbrücken, oder schicken Sie eine E-Mail an saarlandsbeste@sz-sb.de.

www.saarbruecker-zeitung.de/saarlandsbeste

Sie bringt Flüchtlingen die deutsche Sprache bei




St. Ingbert. Bewegt von einer zufälligen Begegnung mit einem eritreischen Flüchtling auf dem Bahnhof St. Ingbert, entschloss sich Brigitte Schuster dem jungen Mann Deutschunterricht zu geben. Mit Hilfe von weiteren Ehrenamtlichen, vier Männern und vier Frauen, erhalten mittlerweile 60 Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien mindestens zweimal pro Woche Deutschunterricht. Da die Asylbewerber erst mit der Anerkennung als Flüchtling ein Anrecht auf Sprachunterricht haben, ist es Brigitte Schuster und ihren Helfern wichtig, dass die Menschen lernen, sich zurechtzufinden. Sie versucht ihnen sprachliche Grundkenntnisse für alltägliche Situationen zu vermitteln, also etwa für Einkäufe, Arzttermine oder um nach dem Weg zu fragen. Auch bei örtlichen Sportvereinen hat sich Schuster für die Flüchtlinge eingesetzt. bera

Tel.: (0 13 79) 37 02 60 04

Er half zwei eingesunkenen Mädchen


Quierschied. Mit vollem Einsatz ist Jochen Michely einem Kind, das in einem Schlammhaufen zu versinken drohte, zur Hilfe gekommen. Als der 47-Jährige aus Quierschied-Fischbach Ende Januar 2015 gerade auf dem Heimweg war, hörte er laute Hilferufe. Michely fand die zwölfjährige Mara, die beim Spielen auf einem schlammigen Erdhaufen bis zum Brustkorb eingesunken war. Beim Versuch sie aus dem Schlamm herauszuziehen, sank er selbst bis zu den Knien ein. Mit seinem Handy setzte er einen Notruf ab. Lara, eine Freundin von Mara, versuchte nun ihrerseits Michely zu helfen, sank aber ebenfalls ein. Mit Hilfe dreier Jugendlicher schaffte er es, Lara aus dem Schlamm zu befreien und Mara bis zum Eintreffen von Rettungskräften mit einem Stück Plane vor dem anhaltenden Regen zu schützen. bera

Tel.: (0 13 79) 37 02 60 05

Ein offenes Ohr und Hilfe für Altenheimbewohner


Merzig. Aus Dankbarkeit gegenüber der Generation seiner Eltern engagiert sich Norbert Bertsche als "Grüner Herr" für die Bewohner des Merziger Seniorenzentrums Fellenberg-Stift. Zwei Mal in der Woche unterstützt er das Pflegepersonal beim Tischdecken sowie Essen anreichen und unterhält sich mit den dortigen Bewohnern. "Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen und andere ermutigen, das Gleiche zu tun", erklärt Bertsche, dessen Mutter früher in der gleichen Einrichtung gepflegt wurde. Mit den Bewohnern macht er zudem Spaziergänge, erledigt für diese verschiedene Besorgungen und begleitet diese zu Arztterminen. "Ich habe den Anspruch, die Namen und das Geburtsjahr der Bewohner auswendig zu kennen, um die Leute alle persönlich ansprechen zu können", berichtet der 71-jährige Pensionär. bera

Tel.: (0 13 79) 37 02 60 06