Wer Sperrmüll nicht anmeldet, muss mit Bußgeld rechnen

Wer Sperrmüll unangemeldet auf den Gehweg oder eine sonstige öffentliche Fläche stellt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Darauf weist der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Stadt Saarbrücken hin.

Der ZKE erhält über sein sogenanntes Dreckwegtelefon (08 00) 8 88 56 78 regelmäßig Anrufe von Saarbrückern, die sich von Sperrmüll gestört fühlen, der tagelang den Gehweg blockiert. Der Entsorgungsbetrieb gibt in solchen Fällen die Beschwerden an den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) weiter, der dann vor Ort ermittelt und gegebenenfalls Bußgelder verhängt.

Wer seinen Sperrmüll ordnungsgemäß entsorgen möchte, kann den kostenpflichtigen Abholservice des ZKE unter der Telefonnummer (06 81) 9 05 73 11 bestellen. Der Sperrmüll darf dann frühestens am Vorabend des Abholtages rausgestellt werden. Die Gebühr beträgt fünf Euro pro angefangenen Kubikmeter. Elektrogeräte und Metallschrott bleiben bei der Mengenberechnung der Sperrmüllabfuhr unberücksichtigt. Große Elektrogeräte (ab Staubsaugergröße) können Saarbrücker auch einzeln von der Sperrmüll-Abfuhr entsorgen lassen.

Alternativ kann der sperrige Abfall aber auch in einem der ZKE-Wertstoffzentren abgegeben werden. Das spart Gebühren, denn dann ist der erste Kubikmeter kostenlos. Alle Elektrogeräte sowie Metalle können in den Wertstoffzentren kostenlos abgegeben werden.
Was gehört zum Sperrmüll?

Grundsätzlich zählen zum Sperrmüll alle Abfälle aus privaten Haushalten, die zu groß für die Restabfalltonne sind. Erlaubt sind auch Elektrogeräte sowie Kühlgeräte. Nicht zum Sperrmüll gehören Kleinteile, die in die Restmülltonne passen, sowie Abfälle aus Baumaßnahmen oder Gegenstände, die fest mit dem Haus verbunden waren. Auch Bauholz sowie Autoreifen und -teile werden nicht mitgenommen. Wichtig: Möbelholz, Elektro- und Metallschrott und restlicher Sperrmüll müssen getrennt werden.

Mehr Info zu Sperrmüll und zu den Wertstoffzentren der Stadt gibt es im Internet oder telefonisch unter (06 81) 9 05 73 11.

zke-sb.de