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Weniger Eltern nehmen Pflegekind auf

 Ein Mädchen, das bei einer Pflegefamilie lebt, sitzt im Kinderzimmer bei den Hausaufgaben. Foto: Steffen/dpa
Ein Mädchen, das bei einer Pflegefamilie lebt, sitzt im Kinderzimmer bei den Hausaufgaben. Foto: Steffen/dpa
Saarbrücken. Im Regionalverband Saarbrücken gibt es rund 300 Pflegekinder. Aus den unterschiedlichsten Gründen können manche Eltern ihre Erziehungsaufgaben nicht mehr erfüllen, und das Jugendamt muss sich um die Kinder kümmern

Saarbrücken. Im Regionalverband Saarbrücken gibt es rund 300 Pflegekinder. Aus den unterschiedlichsten Gründen können manche Eltern ihre Erziehungsaufgaben nicht mehr erfüllen, und das Jugendamt muss sich um die Kinder kümmern. Damit diese in einer oft schwierigen und belastenden Lebenssituation nicht in einem Heim untergebracht werden müssen, gibt es im Regionalverband Pflegefamilien, die die Kinder auf Zeit oder auf Dauer aufnehmen.


In einer Mitteilung des Regionalverbandes schreibt dessen Direktor Peter Gillo: "Gerade für kleine Kinder ist eine möglichst normale Familiensituation enorm wichtig. Die Mitarbeiter in den Heimen leisten eine tolle Arbeit, aber sie können die Familie nicht ersetzen. "

Allerdings gebe es weniger Bewerber als früher, schreibt der zuständige Abteilungsleiter im Jugendamt, Hans Marx. Das liege aber vor allem daran, dass in immer mehr Familien beide Elternteile berufstätig seien. Obwohl die Aufgabe mit einem hohen Maß an Verantwortung verbunden sei und die bestehende Familienstruktur vor Herausforderungen stelle, handele es sich um eine erfüllende Tätigkeit, heißt es aus dem Jugendamt.



Interessierte Paare können in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Jugendamtes genau klären, was auf sie zukommt. red

Info: Jugendamt Regionalverband Saarbrücken, Abteilung Adoptions- und Pflegekinderdienst, Kindertagespflege, Heuduckstraße 1 in Saarbrücken, Tel. (06 81) 5 06-51 10 oder -52 56, E-Mail: renate.huber@rvsbr.de oder hans.marx@rvsbr.de.

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