Was soll nach den Pflanzen rein?

Feiern statt forschen. Wo Pflanzen im Dienst der Wissenschaft standen, könnte sich Eventmanager Günter Hadam Veranstaltungen mit bis zu 199 Gästen vorstellen. Noch ist offen, ob die Universität mitzieht.

Der Saarbrücker Eventmanager Günter Hadam könnte sich vorstellen, mit seiner Agentur aus dem ehemaligen Botanischen Garten der Uni, speziell aus den Gewächshäusern, einen Ort für niveauvolle Feiern und Firmenveranstaltungen zu machen, um sie vor dem Abriss zu bewahren und gleichzeitig eine Attraktion für die Landeshauptstadt zu schaffen.

Wie der Firmeninhaber unserer Zeitung schilderte, seien auf den ersten Blick Veranstaltungen bis zu 199 Personen denkbar. Der Charme des Ortes liege in den Glashäusern, in denen man sinnvollerweise einige Großpflanzen belassen könnte, um einen Bezug zur vorherigen Nutzung als Lehr- und Forschungsgarten herzustellen. Die Umgebung der Gewächshäuser lasse sich zu einem stimmungsvollen Entree gestalten, wobei die Nähe zum Parkhaus ein Pluspunkt sei.

In einem Schreiben an die Bau- und Raumplanung der Uni hatte Hadam bereits im April seine Idee zur Sprache gebracht, bislang ist aus der Sache aber noch nichts geworden.

Wie die Pressestelle der Universität mitteilte, sei während der "Abwicklung" des Gartens und der Abgabe möglichst vieler Pflanzen nicht die beste Gelegenheit, um über völlig neue Nutzungen mit Publikumsverkehr nachzudenken.

Man müsse "Schritt für Schritt gehen" - könnte bedeuten: Unmöglich ist Günter Hadams Vorhaben wohl nicht. Man müsste mal drüber reden.