Vollsperrung dauert noch bis Jahresende

Wer in Saarbrücken zum Arbeitsamt will oder zur Congresshalle, stößt auf Umleitungen: Die Hafenstraße ist gesperrt. Grund dafür ist der Abriss der früheren Saarberg-Verwaltung. An ihre Stelle soll später ein Hotel treten.

Die Vollsperrung der Saarbrücker Hafenstraße wird bis in das neue Jahr dauern. Das hat die Pressestelle der Stadt Saarbrücken auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt. Grund seien Probleme beim Abriss der alten Saarberg-Verwaltung.

Saarberg (heute RAG) ist noch immer Eigentümer des Hauses, das nach dem Abriss durch einen Hotelneubau ersetzt wird (wir berichteten). "Die RAG hatte ursprünglich eine Erlaubnis zur Vollsperrung der Hafenstraße bis Ende August. Im Juli hatte die RAG der Landeshauptstadt mitgeteilt, dass die Abrissarbeiten länger als geplant und bis Anfang 2017 dauern werden", sagt Stadt-Pressesprecher Thomas Blug. "Nach Informationen der RAG liegt das daran, dass sie davon ausgegangen war, ihr ehemaliges Verwaltungsgebäude von der Hofseite her mit einem sogenannten Longfront-Bagger rückbauen zu können. Er hätte auf der Kellerdecke stehen sollen."

Während der Bauarbeiten habe sich dann aber herausgestellt, dass die Stärke der Kellerdecke nicht ausreichen würde, um einen Bagger dieser Größenordnung zu tragen. "Deshalb muss der Rückbau von der Straßenseite aus erfolgen, so dass die Hafenstraße länger gesperrt bleiben muss", sagt Blug. Für die Anlieger bedeutet das eine Fortsetzung der Vollsperrung und der eingerichteten Umleitungen. Laut Thomas Blug läuft die Genehmigung für die Vollsperrung noch bis zum 31. Dezember.

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