Verkehrskonzept steckt weiter im Stau

Bauamtsleiter Jürgen Detemple war zu Gast im Ortsrat Wellesweiler. Dabei ging es um diverse Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen. Der Sitzung voraus ging eine Begehung am Feuerwehrgerätehaus.

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ortsrat Wellesweiler am Mittwoch hauptsächlich mit dem örtlichen Bauprogramm 2014 befasst. Über Maßnahmen, Zeitpunkt und Reihenfolge der Ausführungen informierte Bauamtsleiter Jürgen Detemple. Demnach ist in den Herbstferien die Sanierung der Straßendecke im Langenthal vorgesehen und 2015 soll die Deckensanierung in der Bergstraße angegangen werden. Die Deckensanierung im Industriering wird die Stadt Bexbach vornehmen - die Stadt Neunkirchen wird sich an dieser Maßnahme finanziell beteiligen. Eine Umsetzung des Verkehrskonzeptes in Wellesweiler ist nach Angaben des städtischen Bauamtsleiters derzeit nicht möglich, weil die Stadt noch keine neuen Erkenntnisse zu einem entsprechenden Gutachten des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) hat.

Notwendig wird eine Änderung des Bebauungsplans für die Ortsmitte von Wellesweiler, um eine weitere Ansiedlung von Spielhallen zu verhindern. Zum Bauprogramm gehören weiterhin die jährlichen Unterhaltungs- und Pflegearbeiten, wie die Ausbesserung von Deckenschäden auf verschiedenen Straßen, die Beseitigung von Vandalismusschäden und die Erneuerung von Spielgeräten auf den Spielplätzen.

Lob gab es von Ortsvorsteher Hans Kerth für die durchgehende Asphaltierung des Radweges von der Sporthalle bis zum Ochsenwald, die im Zuge der dortigen Deckenerneuerung vorgenommen wurde. Auf dem Friedhof werden noch in diesem Jahr restliche Arbeiten an der Zaunanlage ausgeführt und im nächsten Monat wird mit dem Gehwegausbau in der Rombachstraße begonnen, kündigte Detemple an. Ebenfalls zum Bauprogramm gehört die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik.

Vor der Sitzung in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt hatten sich die Mitglieder des Ortsrates am Feuerwehrgerätehaus getroffen, um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren. Dort ist der Anbau fertig gestellt, jetzt soll der Altbau nach Informationen des Bauamtsleiters noch einen neuen Anstrich erhalten. Dennoch bleibt die Forderung des Ortsrates nach einem besseren Standort für die Feuerwehr bestehen, bekräftigte Ortsvorsteher Kerth. Das Gefahrenpotenzial bei Alarmierungen aufgrund der Grundschule und der Sporthalle in unmittelbarer Nachbarschaft sei zu groß.

Zu den Hochbaumaßnahmen gehören auch die noch ausstehenden Deckenarbeiten in der Grundschule, die in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden sollen. Bis zum Ablauf der Legislaturperiode am 30. Juni wird sich der Ortsrat Wellesweiler noch zu zwei Sitzungen treffen.