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Verbraucherzentrale: Warmwasser oft mit Verlusten verbunden

Saarbrücken. In vielen Gebäuden wird das warme Wasser zentral über die Heizungsanlage bereitet. Unklar bleibt bei diesen Systemen in der Regel, wie sich der Brennstoffverbrauch auf Heizung und Warmwasserbedarf verteilt, sagt die Verbraucherzentrale des Saarlandes. Da mit der zentralen Warmwasserbereitung häufig hohe Kessel-, Speicher- und Zirkulationsverluste verbunden seien, wäre diese Information eine wichtige Hilfe, um den Verlusten auf die Spur zu kommen. red

Der Sommer, also die heizfreie Zeit, biete die optimale Gelegenheit, diese Verbrauchsanteile zu ermitteln, sagt Helmut Pertz, Energieberater der Verbraucherzentrale. Wer seinen Brennstoffverbrauch über die Sommermonate regelmäßig notiert, zum Beispiel wöchentlich, der erhält eine recht verlässliche Aussage über den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung. Wer es ganz genau wissen wolle, der lässt sich in den Zulauf zum Warmwasserspeicher noch einen Wasserzähler einbauen und notiert auch diese Werte. Aus den Daten lasse sich schließlich ermitteln, wie hoch die Verluste sind und ob es sich empfiehlt, entsprechende Maßnahmen für deren Minimierung zu ergreifen, so der Energieexperte.


Bei Fragen zur Auswertung der Messwerte, zur Warmwasserbereitung und -verteilung kann die Energieberatung der Verbraucherzentrale helfen. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Energieberater zu einem Energie-Check direkt nach Hause kommt.

Termine zur Beratung gibt es unter (0800) 809 802 400 (kostenfrei). In Völklingen finden die Energieberatungen jeden zweiten Dienstag im Monat im Alten Rathaus statt. Anmeldung unter (0 68 98) 13 25 97.