Tischtennis: Zwei Spiele an einem Tag für den ATSV Saarbrücken

Tischtennis: Zwei Spiele an einem Tag für den ATSV Saarbrücken

Der ATSV Saarbrücken hat einen strammen Spieltag hinter sich. Der Tischtennis-Zweitligist verlor samstagmittags beim TSV Schwabhausen mit 0:6, abends festige der ATSV mit dem 6:3 beim TTC Langweid Platz zwei.

Zwei Spiele an einem Tag - was für die meisten Sportler undenkbar wäre, war für die Spielerinnen des Tischtennis-Zweitligisten ATSV Saarbrücken am vergangenen Samstag Realität. Um 14.30 waren die Saarbrückerinnen zu Gast beim TSV Schwabhausen, ehe sie um 19 Uhr beim TTC Langweid antreten mussten. "Wir waren beim zweiten Spiel alle müder, das hat man gemerkt", sagt ATSV-Spielerin Theresa Adams: "Aber wenn man nochmal im Spielrhythmus drin ist, blendet man alles aus und zieht sein Ding durch."

In Schwabhausen konnten die Saarbrückerinnen wenigstens insofern Kräfte sparen, dass sie in den Einzeln allesamt nur einmal an die Platte mussten. Der Gegner, der sich nach der vergangenen Saison freiwillig aus der Bundesliga zurückgezogen hatte, war zu stark. Mit 0:6 verlor der ATSV Saarbrücken in einer einseitigen Partie. Ann-Sophie Daub war mit einem 11:9-Satzerfolg im Spiel gegen Christina Feierabend (1:3) die einzige Saarländerin, die einen Satz für sich entscheiden konnte. Alle anderen Einzel sowie die beiden Doppel endeten mit 0:3. "Die Niederlage war zu erwarten - wir haben uns vorher schon gar nichts für das Spiel ausgerechnet", sagte Adams, deren Mannschaft in beiden Spielen zugunsten der Rotation auf die Nummer Eins Na Yin verzichtete.

Gegen den Aufsteiger aus Langweid hatte der ATSV Saarbrücken wenige Stunden später bessere Karten. Die Saarländerinnen gewannen die Partie mit 6:3. Vor allem Tessy Gonderinger und Herges überzeugten. Sie gewannen ihre beiden Einzel jeweils mit 3:0 und 3:1. Auch Adams hatte die Chance auf zwei Erfolge - während sie mit einem 3:1 gegen Martina Dziadkowiec überzeugte, verlor sie aber das Duell mit Katharina Schneider. Beim Stand von 9:10 im fünften Satz sorgte ein Netzroller für den 3:2-Erfolg der Langweiderin.

"Wir wussten, dass wir gegen Langweid eine Chance haben", sagte Adams, deren Mannschaft durch den Erfolg Tabellenplatz zwei hinter Schwabhausen gefestigt hat: "Es war schwer, sich nach dem ersten Spiel nochmal neu zu fokussieren, aber wir wollten unbedingt gewinnen, damit sich die Fahrt auch gelohnt hat." Weiter geht die Saison für den ATSV am 30. Oktober mit dem Heimspiel gegen den TSV Langstadt.

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