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Thomas Brück ist Kultur -und Umweltdezernent in spe

Saarbrücken. Zur Neuordnung der Dezernate der Stadtverwaltung hat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz nun einen Vorschlag vorgelegt, über den der Stadtrat am 24. März entscheiden soll. "Bei der Neugliederung der Dezernatszuschnitte ist es mir wichtig, dass Kultur und Bildung als politischer Schwerpunkt von einem Beigeordneten verantwortet und nach außen repräsentiert werden. Thomas Brück soll künftig das Dezernat für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Umwelt leiten", erläuterte sie. Die Verantwortung für den Zoo soll ihrem Vorschlag gemäß vom Kulturdezernat an den Beigeordneten Harald Schindel übergehen. Bisherige Aufgaben des Dezernats für Umwelt, Migration und Recht sollen auf andere Dezernate verteilt werden. So soll Bürgermeister Ralf Latz im künftigen Dezernat für Finanzen und Recht die Zuständigkeit für das Verwaltungsdezernat Rechts-und Ordnungsangelegenheiten, den Datenschutz sowie für den Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb ZKE übernehmen. Geplant ist auch, dass das Zuwanderungs- und Integrationsbüro ins von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz geleitete Hauptdezernat wechselt. Die rot-rot-grüne Mehrheit im Saarbrücker Stadtrat signalisierte Unterstützung für den Vorschlag von Britz . Peter Bauer (SPD ) urteilte, die Neuaufteilung der Dezernate stelle sicher, dass die zentralen Aufgaben der Verwaltung weiterhin mit der notwendigen Kompetenz wahrgenommen würden. Claudia Kohde-Kilsch (Die Linke ) begrüßte, dass "die kulturpolitischen Bereiche nicht auseinandergerissen werden". Timo Lehberger (Bündnis 90/Die Grünen) sah es positiv, dass Brück bald "die Verantwortung für die grünen Kernthemen Umwelt, Bildung und Kultur obliegt". Peter Strobel (CDU ) dagegen kritisierte scharf, dass "Parteibuch und Koalitionsfrieden vor Qualität gehen". Durch die Verschiebungen bei den Zuständigkeiten bleibe "kein Stein auf dem anderen". red

Zur Neuordnung der Dezernate der Stadtverwaltung hat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz nun einen Vorschlag vorgelegt, über den der Stadtrat am 24. März entscheiden soll. "Bei der Neugliederung der Dezernatszuschnitte ist es mir wichtig, dass Kultur und Bildung als politischer Schwerpunkt von einem Beigeordneten verantwortet und nach außen repräsentiert werden. Thomas Brück soll künftig das Dezernat für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Umwelt leiten", erläuterte sie. Die Verantwortung für den Zoo soll ihrem Vorschlag gemäß vom Kulturdezernat an den Beigeordneten Harald Schindel übergehen. Bisherige Aufgaben des Dezernats für Umwelt, Migration und Recht sollen auf andere Dezernate verteilt werden. So soll Bürgermeister Ralf Latz im künftigen Dezernat für Finanzen und Recht die Zuständigkeit für das Verwaltungsdezernat Rechts-und Ordnungsangelegenheiten, den Datenschutz sowie für den Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb ZKE übernehmen. Geplant ist auch, dass das Zuwanderungs- und Integrationsbüro ins von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz geleitete Hauptdezernat wechselt.

Die rot-rot-grüne Mehrheit im Saarbrücker Stadtrat signalisierte Unterstützung für den Vorschlag von Britz . Peter Bauer (SPD ) urteilte, die Neuaufteilung der Dezernate stelle sicher, dass die zentralen Aufgaben der Verwaltung weiterhin mit der notwendigen Kompetenz wahrgenommen würden. Claudia Kohde-Kilsch (Die Linke ) begrüßte, dass "die kulturpolitischen Bereiche nicht auseinandergerissen werden". Timo Lehberger (Bündnis 90/Die Grünen) sah es positiv, dass Brück bald "die Verantwortung für die grünen Kernthemen Umwelt, Bildung und Kultur obliegt". Peter Strobel (CDU ) dagegen kritisierte scharf, dass "Parteibuch und Koalitionsfrieden vor Qualität gehen". Durch die Verschiebungen bei den Zuständigkeiten bleibe "kein Stein auf dem anderen".

Meinung:
Sparen rot-rot-grün

Von SZ-RedakteurinIlka Desgranges

Mit dem Vorschlag der Oberbürgermeisterin ist die Entscheidung gefallen, wenngleich der Stadtrat sie noch absegnen muss. Von der dortigen rot-rot-grünen Mehrheit kommt die Idee und dabei wird es dann bleiben: Die Kultur der Landeshauptstadt ist künftig Sache des Dezernenten , der noch Dezernent wurde, obwohl schon damals hätte gespart werden können. Thomas Brück (Grüne) hat demnächst auch die Verantwortung für Kultur und Bildung. Wenn Sparen von nun an heißt, dass jeder alles kann, dann sind wir nicht nur finanziell arm dran in dieser Stadt.