TBS will den Titelfavoriten ärgern

An diesem Samstag empfängt der Damenhandball-Oberligist TBS Saarbrücken um 18.20 Uhr in der Bruchwiesenhalle den Spitzenreiter TSV Kandel.

Von den bisher sieben Spielen hat Kandel sechs gewonnen, der Aufsteiger aus Saarbrücken belegt mit vier Punkten den zwölften von 14 Rängen.

"Kandel hat bisher auch gegen starke Mannschaften gespielt und die einzigen beiden Verlustpunkte gegen den Dritten, die DJK Marpingen, kassiert", sagt TBS-Trainer Andreas Birk. Seiner Meinung nach zeichnen vor allem die Spielerinnen auf der zentralen Position im Rückraum und am Kreis den Tabellenführer aus Rheinland-Pfalz aus. "Darauf müssen wir uns einstellen. Wir haben uns in den vergangenen Wochen oft zusammengesetzt und über die Situation gesprochen, um weiter unsere Wege zu gehen. Die Entwicklung darf nicht stocken, sondern muss immer weitergehen", meint Birk und erklärt: "Dazu gehört auch, Niederlagen wegzustecken und zu schauen, was wir nächstes Mal besser machen können."

Am vergangenen Wochenende war seine Mannschaft spielfrei. Diese Zeit nutzte Birk mit seinen Schützlingen, um "weiter an uns zu arbeiten. Es war klar, dass Kandel oben mitspielen wird und deshalb ist es kein Gegner, der normalerweise in unserer Reichweite ist. Aber ich habe ein ganz gutes Gefühl und jetzt warten wir mal ab, was gegen Kandel so alles passiert". Bei dem Unterfangen, den Meisterschaftskandidaten zu ärgern, fehlt Birk lediglich Kaya Ruppert, die aus beruflichen Gründen am Samstag nicht zur Verfügung steht.