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SZ-Telefon-Doktor gibt Auskunft zu Krankenhauskeimen

Saarbrücken. Immer wieder kommen Kliniken durch multiresistente Keime in die Schlagzeilen. Anfang diesen Jahres war es das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Die Bilanz damals: 18 Tote, davon drei ursächlich durch die ausgelöste Infektion. red

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium infizieren sich jedes Jahr 400 000 bis 600 000 Menschen in deutschen Krankenhäusern. 10 000 bis 15 000 sterben an den Infektionen durch multiresistente Keime. Besonders gefährdet sind Frühgeborene sowie alte und schwer kranke Patienten.

Die Infektionen in Krankenhäusern entstehen in erster Linie durch mangelnde Hygiene. Diese Hygienemängel kommen auch deshalb zustande, weil die Personaldecke in vielen Kliniken zu knapp ist und deshalb zu wenig Zeit ist, die Hygienevorschriften einzuhalten. Problematisch werden solche Infektionen dann, wenn sie durch multiresistente Keime ausgelöst werden.

Dies ist ein weltweites Problem, weil Infektionen zu oft mit Antibiotika behandelt werden, die Erreger sich darauf einstellen und resistent werden. Selbst neu entwickelte Präparate helfen oft nur kurze Zeit, weil die Erreger immer intelligenter auf die Antibiotika reagieren und diese keine Wirkung mehr haben. Einer der am häufigsten auftretenden Antibiotika-resistenten Erreger in Deutschland wird MRSA genannt (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus).

Möchten Sie mehr über Krankenhauskeime erfahren? Dann rufen Sie heute Abend den Telefon-Doktor an. Ein kompetenter Arzt steht Ihnen für alle Fragen zum Thema Krankenhauskeime von 18 bis 20 Uhr zur Verfügung. Telefon: (06 81) 5 02 26 20.