Stiftung Demokratie Saarland bald im Quartier Eurobahnhof

Noch residiert die Stiftung Demokratie Saarland (SDS) in einer Villa in der Bismarckstraße. Jetzt aber baut sie sich im Quartier Eurobahnhof ein neues Haus.

Die Gründe dafür nannte der SDS-Vorstandsvorsitzende Friedel Läpple gestern morgen beim ersten Spatenstich für den Neubau mit Reinhard Klimmt, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Gerd Schäfer, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU). Die alte Villa sei zwar schön, aber viel zu klein für Veranstaltungen und Seminare, nicht barrierefrei und biete zu wenig Parkplätze, so Läpple. Mit dem neuen, viergeschossigen Gebäude direkt neben dem Nordterminal an den Bahngleisen seien alle diese Nachteile abgestellt. Verkehrsgünstig gelegen, bietet es barrierefrei im ersten Stock einen Veranstaltungssaal für knapp 200 Besucher, darüber Tagungs- und Büroräume sowie eine Bibliothek.

Künftig könne die Stiftung laut Läpple alle Seminare im eigenen Haus veranstalten, die Bibliothek erweitern sowie im Erdgeschoss größere Ausstellungen zeigen als bisher. 5,2 Millionen Euro soll der Bau mit 1600 Quadratmetern Nutzfläche kosten, den die GIU als Generalunternehmen nach Plänen des Saarbrücker Architekten Wolfgang Rost bis Juni 2015 fertigstellen will.

Energetisch entspricht er laut GIU-Chef Schäfer dem neuesten Stand. Geothermie sorge für Heizung und Kühlung, den Strom für die Wärmepumpe erzeugt man mit Photovoltaik selbst. Gleich neben der "Politischen Akademie", so der künftige Name des Hauses, eröffnet die GIU am Montag, 12. Mai, ein neues Parkhaus mit 450 Stellplätzen. Auch einen Pächter für das geplante Restaurant in der Buswerkstatt hat die GIU endlich gefunden. Nächste Woche wird Schäfer zufolge der Mietvertrag unterzeichnet, Ende des Jahres soll die Eröffnung sein.