Steg an der Congresshalle bleibt

Der Steg an der Congresshalle, dessen Schicksal besiegelt schien (die SZ berichtete), bleibt. Er sei gerettet, teilte die Grünen-Stadtratsfraktion gestern mit.

Deren Chef Guido Vogel-Latz beruft sich auf "gut informierte Verwaltungskreise". Er hat Recht, wie Bürgerreferent Robert Mertes bestätigte: "Wir wollen den Steg erhalten. Allerdings ist noch das Wie zu klären. Damit befasst sich am heutigen Mittwoch die Dezernentenkonferenz. Anschließend berät der Bauausschuss über das Thema."

Mitte Oktober hatte die Stadt noch mitgeteilt, der Steg sei trotz mehrfacher Sanierungen marode, und das Baudezernat überlege, "ob, wie und mit welchem Aufwand ein Ersatz realisierbar ist".

Dass der Steg bleibt, hält Vogel-Latz für richtig: "Er ist unverzichtbar, weil er Malstatt, Rodenhof, Rußhütte und Rastpfuhl sowie die Saarterrassen in Burbach mit der Innenstadt verbindet." Verbesserungsbedarf gebe es dennoch: Vogel-Latz fordert eine barrierefreie Rampe statt der Treppe an der Rückseite der Congresshalle. Dann gebe es einen direkten Weg aus dem Bürgerpark zur Luisenbrücke und von dort auf die obere Berliner Promenade. Diese Verbindung sei unabdingbar, wenn es an der Congresshalle künftig auch Messen geben sollte.